Schreckmoment(Blogparade)

Auf dem Elternkramblog ist gerade eine Blogparade zum Thema #Schreckmomente u. da dachte ich da mach ich mal mit. Mit 4 Kindern haben wir schon so einige Schreckmomente erlebt. Jeder Schreckmoment ist anders u.bei jedem reagiert man auch anders.
So haben wir hier ein Kind welches sich so oft verletzt, da bekommt man dann schon sowas wie Routine 😉 . Aber das waren auch immer Verletzungen, die zwar wehtun, aber nie ernsthaft lebensbedrohlich waren, da waren immer Verletzungen die meist mit Gips oder Verbänden endeten.

Dann hatten wir Schreckmomente, da wird man dann doch schon unruhiger von 2en will ich schreiben.
Der erste war ein Schreckmoment, wo ich nicht im Haus war, da hat sich die Grosse verletzt, ist mit dem Arm durch eine Glastür gefallen, was 2 lange Schnitte am Arm zur Folge hatte, die später dann operativ versorgt werden mussten , weil sie einfach zu lang waren für eine normale Wundversorgung. Sie war da schon 15 Jahre alt und zum Glück geschult in Erster Hilfe, sie ist aktiv im Roten Kreuz, sodass sie das mit ihrer Schwester gemeinsam gemanagt hat, also mit Anruf bei der Notzentrale , ja sie war so geistesgegenwärtig das sie den Arm aus der Tür hielt damit es drinnen nicht so blutig wurde 😉 u. Fahrt mit dem Taxi zum Arzt, ich kam dann später dazu u. wir fuhren dann gemeinsam zum Krankenhaus.
Dann dieser Schreckmoment vor fast 6Jahren mit Kind Nr.3, damals knapp 1 1/2 Jahre alt, gespielt bei der grossen Schwester im Zimmer, die auch noch eine Freundin zu Besuch hatte.
Plötzlich kommen die Grossen heraus gerannt und haben gesagt die Kleine hat ein Geldstück verschluckt und ist jetzt am Weinen und Schluchzen. Weinen ist natürlich gut in der Situation, da kriegt sie also noch Luft!
Ich wollte sie zur Beruhigung stillen, wir dachten ja das Geld ist garantiert runter geschluckt, sie versuchte zu Trinken aber das ging nicht sie fing an zu würgen, also doch nicht einfach den “natürlichen” Weg genommen das Geldstück!So hiess es also doch den Arzt anrufen, wir riefen beim Bereitschaftsarzt an, natürlich war es Nachmittags und der Hausarzt geschlossen.
Dort nahm man uns nicht ganz so Ernst, jaja einfach abwarten, Kind beruhigen und nochmal später anrufen, wenn es nicht besser wird.
Da es nicht besser wurde , rief ich kurz später wieder an und schilderte das sie eben nicht trinken kann und alle paar Minuten würgt u. Schleim heraus kommt, da durften wir dann kommen zur Bereitschaftspraxis. Wir damals ganz ohne Auto, mussten mit Fahrrad u.Anhänger los. Beim Arzt angekommen konnte er nix machen da es zu tief war, aber zum Glück nicht in der Luftröhre. Wir mussten also weiter ins Krankenhaus, 40km entfernt und diesmal gings mit dem Taxi dahin.
Dort angekommen wurden die vital werte überprüft die alle ok waren u. dann wurde ein Röntgenbild gemacht und da sah man den Übeltaeter 😉 , es war auf jeden Fall ein 1 Kronenstueck oder 5 Kronenstueck, da man im Röntgenbild sah das die Münze ein Loch in der Mitte hatte, sie steckte genau unterhalb der Stelle fest wo sich Luftröhre und Speiseröhre teilen, also echt Glück gehabt.
Allerdings zu tief , um mit normalen Instrumenten daran zu kommen, also musste eine Narkose her u. ein Endoskop.
Das ging dann alles super, der Eingriff an sich ging ja relativ schnell , nur zum Aufwachen hat sie ewig gebraucht, da sie einfach von der Narkose in den normalen Tiefschlaf gefallen ist, da es inzwischen schon Abends war, da hat der Narkosearzt sie dann doch aufgeweckt, da sie schon mehr als 2 Stunden nach der OP schlief 😉 . Da mussten wir noch etwas warten bis sie richtig fit war, lustig wie so torkelend spielen wollte.

Das ist er der Uebeltaeter!Ein Gutes hatte es übrigens das Ganze, sie hat nie wieder was in den Mund genommen, was da nicht hingehört!

Wichtig ist immer Ruhe bewahren, ich weiss schwer , aber so nützlich!
Ebenso kann ich nur empfehlen einen Erste Hilfe Kurs zu besuchen und das Wissen regelmässig aufzufrischen und auch den Kindern erste Hilfe beibringen und immer wieder erklären wie man sich verhält , wenn mal ein Unglück geschieht.

Habt ihr auch schon solche Schreckmomente erlebt? Dann beteiligt euch an der Blogparade!
Eine Unglücks und Verletzungsfreie Woche wünsche ich euch allen!

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2 Kommentare zu Schreckmoment(Blogparade)

  1. Pingback: Unser #Schreckmoment - Aufruf zur Blogparade. | Elternkram.blog

  2. Schwester sagt:

    Ja Ina, du bist mit ungefähr 3 Jahren Kopfüber in einen Wasserkübel gefallen. Papa hat es ganz zufällig bemerkt, als er aus dem Gewächshaus
    kam. Der Wasserschlauch hatte sich verknotet.
    Mit 1 Jahr bist du fast an einer Salzbrezel erstickt. Die konnte ich gerade so raus bekommen.
    Und oh Schreck habe ich dich mit Stromkabel im Mund entdeckt.
    Du hast so gefährliche Sachen gemacht.

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