Schon wieder ein Schuljahr um, Igjen et skoleår forbi

Schon wieder ist ein Schuljahr fast vorbei, dieses Mal das erste mit 3 Schulkindern und doch ist es ganz anders verlaufen als vor einem Jahr gedacht. Ich hätte doch nicht im Traum damit gerechnet das Finja seit Januar auf eine Privatschule geht und ich muss sagen es war die richtige Entscheidung!
Heute rückblickend möchte ich noch mal die Gründe zusammenfassen warum es eigentlich dazu kam.
Es waren viele kleine Probleme die dann zu einem grossen wurden, nämlich, das unser so lebenslustiges, wissbegieriges Kind, das sich so auf die Schule freute, sich verweigerte, nicht in die Schule wollte, nicht mehr erzählte, verschlossen wurde und das schon nach kürzester Zeit.Man muss dazu sagen, sie war immer ein Kind was freudig von sich aus erzählte was im Kindergarten passierte.
Die Schule, die wir schon von Saskia u. Annika Kannten, aber nie von der ersten Klasse, sondern nur ein Jahr bzw. 3 Jahreu. rückblickend betrachtet , auch problematisch für Annika war, da war der grosse Vorteil einer super Lehrerin, die die soziale Problematik, die an der Grenze zu Mobbing war, auf wiegte, ja eine Lehrerin die Annika so viel weiter brachte, also eigentlich ein relativ gutes Verhältnis zu der Schule.
In der 1.Klasse waren nun 26 Schüler, mit 2 Lehrern , aber eigentlich sollten es 3 Gruppen sein u. ein Lehrer der Kontaktlehrer der gar nicht in der Klasse war, sondern in der Parallelklasse , sie hatten zwar eine gute Zusammenarbeit die Lehrer , aber ist nun mal etwas schwierig wenn der verantwortliche Lehrer gar kein direkten Unterricht hat. Das hat alles mit der räumlichen Enge zu tun unter der die Schule leidet, Anbau ist gerade im Gange und die klasse erhielt später dann auch 3 Gruppenraeume, sodass der verantwortliche Lehrer, dann in der Gruppe war.Es war also mehr als eng im Klassenzimmer.
Dazu kam das wir ja eine Legasthenie Problematik in der Familie haben und wir da natürlich ein Auge auf die Entwicklung hatten und das auch deutlich ausdrückten und bei den ersten Zeichen die da auftraten und die traten auf, was zur Hausaufgabenverweigerung führte. Es wurde abgewiegelt, etwas extra mit ihr Lesen geübt, was auch half, aber das geschah nur ein oder zweimal, was viel zu wenig war.
Die Nachfrage nach dem Ergebnis der herbstlichen Überprüfung die eben den Stand und etwaigen Hilfebedarf aufdecken soll, wurde uns auch nach Nachfrage nicht beantwortet.
Auch im Sozialen fühlte sich Finja nicht wohl und vor allem nicht sicher, da passierte einiges auf dem Schulhof in den Pausen, ich holte sie einige mal voll gestopft mit Laub im Kapuzenpullover ab , auf Nachfrage was passiert war, ach der und der aegert uns, ja hast du nicht den Lehrern Bescheid gesagt? “Nein warum sollte ich ?Die helfen sowieso nicht , das habe ich schon einige Male vorher versucht!”
Oder sie erzählte mir das sie ihren Tourpartner nicht an die Hand fassen möchte, wenn sie auf Tour gehen laufen sie immer Paarweise und müssen dabei anfassen, weil sie weiss das er immer poppelt und die Hande in die Nase und den Mund nimmt, ohne sich die Hand abzuwaschen/abzuwischen. Es hat sie regelrecht angeekelt, was ich auch verstehen kann. Das Thema habe ich mit den Lehrern besprochen, sie sagten das wird besprochen, aber da passierte nix.
Als Eltern weiss man ja gar nicht wie es eigentlich im Unterricht ist, wie die Lehrer sind im Unterricht, wie sie mit den Schülern umgehen, man ist ja nie dabei.;-)
Einen kleinen Einblick wie es wohl sei, bekam ich dann bei der Weihnachtsvorstellung,dort haben sie ein Programm geübt und irgendwie sollte Finja am Mikro stehen und singen, so haben sie zumindest geübt und sie hat sich auch gefreut, plötzlich war da aber ein anderes Kind welches krank war beim Üben vorher. Bei der Vorstellung hat man ihr nix angemerkt, sie hat fleissig mitgemacht, doch hinterher war sie so traurig und brach in Tränen aus und statt sie zu trösten, sich zu entschuldigen das das passierte und vielleicht eine Alternative an zu bieten, das machte die grosse Schwester die vorschlug das Finja eben was anderes “Wichtiges” ins Mikro sagen darf, wurde gesagt jetzt nimm dich zusammen, hör auf zu Weinen, geh was Schönes essen.
Dachte ich mir ok, also mein Kind hat das Recht traurig zu sein und auch zu Weinen, sie wurde auch nicht gelobt das sie trotzt des Missverständnisses, die ganze Show durchgezogen hat und eben erst hinterher traurig war. Essen als Trost?Und keine Alternative suchend wie man ihr helfen kann.
Da wusste ich dann etwas besser warum sich Finja da in der Schule nicht wohlfühlte! Zu diesem Zeitpunkt stand der Schulwechsel übrigens schon lange fest.
Eine grosse Stärke Finjas ist es übrigens, und daran hat der Kindergarten immer fleissig geübt ,das sie ihre Gefühle und Sorgen , Probleme ausdrücken kann! Sie merkte aber ganz deutlich das das in der Schule nicht erwünscht war bzw. dann gar nicht darauf eingegangen wurde.
Deshalb resignierte sie, erzählte eben auch uns nix mehr.
Die Liste lässt sich sicher noch weiter fortsetzen, im Grunde fühlten wir uns als Eltern nicht ernst genommen und auch Finja nicht.Da wir wussten das es noch 10 lange Jahre werden können mit allen Problemen die auftauchen können und ich es so Schade finde wenn ein Kind bereits im ersten Halbjahr der ersten Klasse nicht mehr in die Schule will, ja anfängt sich zu verweigern.Ich bin der festen Überzeugung jedes Kind will lernen!So mussten wir also handeln und die Einzige Möglichkeit hier war eine private Christliche Schule und das war eine gute Alternative!
Trotz der Portion Christentum die uns Atheisten nun begleitet sind wir froh und haben unsere “altes” Kind zurück!ein Kind was gerne zur Schule geht, was lernen will, wissbegierig ist noch sehr verspielt, aber das wird einfach eingebaut in den Schulalltag als Lernmethode, ein Kind was sowohl vom Schulalltag erzählt wie auch vom Unterrichtsstoff.
Es ist eine Klasse von nur 4 Schülern, die viel mit der 2 Klasse zusammen ist, davon unglaublich profitiert. Eine unheimlich gute Schulgemeinschaft, man muss dazu sagen, das viele Schüler an die Schule kommen , die an anderen Schule gemobbt wurden, das führt zu einem wirklich speziellen Miteinander.
Nach 2 Wochen konnte sie übrigens lesen obwohl die Klasse schon viel weiter war im Stoff, kein Wunder mit nur so wenig Schülern. Am ersten Tag schnappte sie sich ein Blatt Papier und”schrieb” eine Geschichte, ganz freiwillig.Sie macht zwar immer noch nicht wirklich gerne Hausaufgaben , aber sie macht sie ;-).
Die Zusammenarbeit mit den Lehrern klappt hervorragend, wenn etwas ist wird Bescheid gegeben, so auch nach dem Test zur Lernstandkontrolle im Frühjahr( das passiert immer 2xim Jahr), wo eben Defizite auffielen , an denen wir gemeinsam arbeiten können , wo wir gemeinsam schauten wie wir ihr helfen können.
Es war für uns also die absolut richtige Entscheidung , wir fühlen uns wohl, Ernst genommen und Finja fühlt sich wohl und das ist das Wichtigste!
Ich weiss wir sind unbequeme Eltern, Eltern die nachfragen, Eltern die fordern, nämlich das es den Kindern gut geht, wir wissen wie schwierig Schule sein kann bei bestimmten Herausforderungen, wir wissen das Probleme zu spät erkannt werden können und deshalb setzen wir zeitig an.
Wir wissen auch das die erste Schule gute engagierte Lehrer hat ,sind dankbar das Annika durch diese Lehrer aufblühte, aber sehen auch die Herausforderungen!
Wir sind dankbar für das norwegische Schulsystem einer Einheitsschule, sind aber auch froh eine Alternative zu haben und weiss das sowohl in Norwegen , wie vor allem auch in Deutschland viele Kinder und Eltern am Schulsystem verzweifeln.

Igjen er et skoleår forbi, denne gangen første året med 3 skolebarn og alt har blitt annerledes en vi har tenkt for et år siden !
Aldri hadde jeg tenkt på at Finja går på privatskole!
Idag vil jeg skrive litt om grunner at vi valgte å bytte skolen.
Det var mange små problmer som førte sammen til at problemer blir så stor at vi valgte denne alternativen.
Finja er et barn som liker å låre, som er nysgjerrig og et barn son gjerne etterspør ting .Hun har gledet seg veldig å beginne på skolen, men etter kort tid, var denne glede forbi, ja hun har nesten vegret seg, fortallte ingenting fra skolen, hun er et barn som alltid fortelle var skjedde i barnehage og ellers om dagen.
Skolen som hunbeginnte kjennte vi fra de 2 eldre søsken, men aldri fra første klassen, de var bare noen år som de gikk på denne skolen og vi er veldig takknemlig at Annika gikk på denne skolen, fordi da fant hun lærer som hjalp henne så mye, utrolig mye!
Denne plassproblematikk, som blir ja endre snart, men hjelpe ikke i vårt tilfelle, er et av problemer som jeg ser, klassen skulle egentlig vårt delt i 3 grupper , men hennes kontaktlærer hadde Finja ikke i vanlig timer, jeg vet dette har endre seg etter jul, men hjalp ikke Finja. Jeg vet også at lærer jobbet veldig tett sammen, men en kontaktlærer som har ikke noe undervisning er egentlig veldig dumt.
Med et veldig sterk dysleksi problematikk i familien passer vi selvfølgelig ekstra og forklarte dette også veldig tydelig fra beginnelse av og første tegn kommer veldig fort og vi har sagt fra, men blir ikke tatt helt på alvor, hun fikk ekstra hjelp til øve å lese, men bare 1-2 ganger, til tross at vi sa at denne lite hjelp hjalp allerede at hun blir bedre og sikrer med bokstaver, vi snakke da ikke enda om lesing ;-).Vi etterspurte resultat av kartleggingsprøve, men fikk ikke svar i det hele tatt, bare jaja det gikk greit men ikke mer, hverken om hun klarte det bra eller om hun hadde problemer.
hun har vegret seg å lese, har vegret seg å gjøre lekser, dette har vi tatt opp med lærer, det har snakket med henne og leksene blir litt bedre, men bare 2 uker.
Men dette var ikke bare da hvor Finja ikke blir tatt på alvor også med det sosiale, spesiellt i friminutte, jeg har hentet flere ganger med masse løv i genser, jeg spurte hvor kommer dette fra hun svarte” Noen erter oss i frimuttene og dyttet meg i løv.” Jeg spurte om hun gikk ga beskjed til lærer oh hun svarte ” Nei,fordi de hjelper ikke meg, jeg har spurt flere ganger før!”Altså hun følte seg aldri trygg på skolen.
Eller hun fortalte at hun vil ikke tar turparnter på hånd på turen, fordi han har finger alltid i nesen eller mund uten å vaske eller tørke finger før han tar hennes hand, hun syntes dette var så ekkelt og dette forstår jeg god! Jeg tok det opp med lærer , men ingen reaksjon, jaja vi snakke om dette , har han sagt, men ingenting skjedde.
Som foreldre vet vi ja ikke hvordan det er i undervisning, hvordan lærer forholde seg. Jeg fikk et lite innblikk ved juleavsluttning, barna hadde øvt et programmet og Finja skulle stå ved mikroen, men ved forestilling har da plutselig stod et barn, som var syk i flere prøver. Etter forestilling har Finja plutselig gråtet , vi fikk vite fordi hun kunne ikke stå og synge i mikroen, som hun har øvd på og gledet seg til, som sagt hun har gråtet først etter hele forestillingen.
Men læreren sagte bare :”tar deg sammen og spise deilig mat.” Hun tok Finjas følelser ikke på alvor og lettet også etter ingen løsning, henens store søster kom på noen ide som hjalp. Finja hadde lov å sier noko “viktig” i mikroen denne kvelden .
Men det viste meg hvordan at hennes lærer ikke tok ikke henes følelser på alvor og ja det er lov å være trist ;-), letet ikke etter en løsning og tilbud mat som trøst ?Veldig dårlig ide syns jeg da. På denne tid var det allerede klar at Finja bytte skolen.Finjas stor styrke er at hun kan uttrykke følelser ,sorg og problemer, en ting som barnehage har mye jobbet med, fordi dette var ikke altid så!
Dette å ikke blir tatt på alvor i så mange tilfelle er sikker et stort grunn at hun ikke trivtes på denne skolen.
Denne liste kan er sikker mye lengre, vi foreldre følte oss ikke tatt på alvor, Finja også ikke og i tillegg følte hun seg ikke trygg og trivtes ikke.
Vi vet at 10 år med problemer kan blir veldig lenge og veldig krevende og dafor valgte vi å reagere veldig fort!
Ja vi tar lite kristendom i vårt ateistiske liv, men det var et alternativ som viste seg å være fantastisk, fordi vi fikk vårt barn tilbake som liker å lære, som liker å snakke om skolen og hverdagen! Alle barn liker å lære i utgangspunktet, alle er nygjerrig og full av indre motivasjon! Og al dette kom tilbake, hun klarte å knekke lesekoden etter 2 uker på nye skolen, har hentet inn stoffet fra nye klassen, som hadde allerede da lært alle bokstaver, helt klart med bare 4 elever er helt andre ting muglig! Hun gjør lekser, sikker ikke altid gjerne ;-). Første og andre klassen har mye timer sammen, som er bra for Finja. En helt fantastisk felleskap fra hele skolen.
Sammenarbeid med skolen funker fantastisk, hvis da skjer ting får vi beskjed. Vi fikk vite med enfgang etter kartleggingsprøve, at det finds litt problemer , vi fikk vite hvordan skolen jobbe med denne problemer og hvordan vi kan hjelpe osv, altså akkurat så som vi ønsker dette!
Til oss var dette altså absolut en riktig valg!Finja føler seg trygg og trives på skolen det er det viktigste!
Vi vet vi er ubekveme foreldre, vi er foreldre som krever noe, som maser lærer, som etterspøre fordi vi vet hvor vanskelig skolen kan blir hvis problemer blir ikke tar på alvor og da hadde vi ikke ne lyst på en “kamp” fra første året hvis det finds gode alternativer!
Vi vet at Finjas første skole har også har veldig god og engagerte lærer, ja vi er veldig,veldig takknemlig at Annika hadde da så helt fantastiske og gode lærer og hvordan hun har utviklet seg med hjelp av denne lærer, men vi ser også utfordringer i denne skolen !
Vi er også veldig takknemlig for dette norske skolesystem, for denne enhetsskolen, men er også glad at vi hadde en alternativ, jeg vet at mange elever og foreldre i Norge og spesiellt mange i Tyskland sliter så mye i skolesystemet!

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