Interrail 2017 Tag11-15, dag11-15

14.7.

Der letzte Tag in Brașov bevor es mit dem Nachtzug zurück nach Budapest und dann Zagreb ging. Wir haben den Tag auf unzähligen Spielplätzen verbracht und davon gibt es unglaublich viel hier in Brașov und die dazu noch in sehr,sehr guten Zustand und auch noch total sauber, da haben wir in anderen Städten ganz andere erlebt! Es ist wirklich die Stadt mit den meisten Spielplätzen und die auch noch sehr modern und sauber, jaja Rumänien hat uns in vielerlei Hinsicht wirklich überrascht!
Wir assen noch gemütlich und um 16.37Uhr ging unser Nachtzug nach Budapest.

So hiess es also Abschied nehmen von einer Stadt, einem Land das uns überraschte, wo man die Armut sieht, aber auch die Freundlichkeit der Menschen spürt, die einem eigentlich fast alle ein Lächeln schenken, ja selbst die die nichts mehr haben ausser diesem Lächeln.Die so unglaublich kinderfreundlich sind.
Eine Stadt wo die Menschen sehr religiös wirken, was haben wir uns gewundert wenn plötzlich alle im Bus sich bekreuzigen, bis wir heraus fanden, sie tun das immer, wenn es an einer Kirche vorbei geht.
Eine Stadt wo es selbst an 6 spurigen Strassen keine Ampeln gibt, man läuft einfach drauflos als Fussgänger, gibt es Ampeln, vorallem in der Innenstadt, dann hängen da Schilder die erklären wie man sich an der Ampel verhält.

Wirklich ein interessantes Land, mit so vielen netten Leuten, wo man wirklich mal wieder zum Nachdenken kommt, was eigentlich wichtig ist im Leben!

Irgendwo in Rumänien.


Und wieder konnte man die wunderschöne rumänische Natur an einem vorbei gleiten sehen, ja dass ist das Schöne am Interrailen, genau solche Erlebnisse, vor allem wenn die Züge noch etwas von der Langsamkeit hatten wie die Rumänischen und nicht die Hochgeschwindigkeitszüge.
Nachts wieder eine nervige Passkontrolle, aber viel freundlicher vor allem die Ungarn , als noch vor 2 Jahren. Lustig war immer zusehen,das wenn man unsere 5 Pässe hinhielt erst mal die 5te Person gesucht wurde in einem 4 Mann Abteil, die da ja meist schlummernd in meinem Bett lag und das immer ein Lächeln auf das Gesicht der Polizisten zauberte .

Wo wir auch immer wieder zum Nachdenken kamen wie viel Glück wir haben den richtigen Pass zu besitzen, ein Ding welches wir nicht beeinflussen können, was uns aber ein grosses Stück Freiheit schenkt ohne unseren Verdienst einfach nur , weil wir eben im “richtigen ” Land geboren zu sein.Das sollten sich vielleicht einige hier in Europa mal wieder vor Augen führen.Das waren wieder die Punkte wo wir zum Nachdenken kamen, wo die Kinder Fragen stellten, Fragen die wir leider nicht so richtig beantworten können.
Die uns nur wieder vor Augen führten wie glücklich wir uns schätzen können, wie klein doch eigentlich alle unsere Probleme hier im Wohlstand sind. Da kamen immer wieder solcher Punkte im Laufe der Reise , ich komme immer mal wieder dazu darüber zu schreiben.

15.7.
Wir sollten um 4.50Uhr in Budapest ankommen , aber irgendwie hat mein Handy rum gesponnen durch die Zeitverschiebung, dass uns erst der Schaffner um 4.30Uhr weckte, als er uns unsere Tickets wieder brachte. Uiii aber wir kriegten es gut hin in 20Minuten alle zu wecken und uns zum Aussteigen fertig zu machen.
Der Zug war pünktlich, das war eigentlich meine Befürchtung das wir den Zug nach Zagreb nicht kriegen, aber kein Problem!
Leider war noch kein Bäcker oder sonstiges Geschäft auf, so dass wir nicht soviel zum Frühstück hatten, aber das ging auch vor allem da die meisten im nächsten Zug noch weiter schliefen.Dadurch gingen die 5 1/2 Stunden recht zügig vorbei.
Auf dem letzten Stück der Strecke hatten wir noch teilweise Schienenersatzverkehr, kamen dadurch dann eine halbe Stunde später an.
In Zagreb hatten wir ein Zimmer nicht weit vom Bahnhof entfernt und da das Zimmer noch nicht ganz fertig als wir kamen, wurden wir in einem gegenüberliegenden Kaffee eingeladen. Wieder ein praktisches Zimmer,für nur zum Schlafen absolut zu empfehlen.
Danach gingen wir die Stadt erkunden, eine wunderschöne Stadt und wie wir es schon kannten nette, freundliche, kinderliebe Menschen..
Wir sahen uns auch die Kathedrale an und dort wurde Annika dann hinaus gebeten, da zu leicht bekleidet, Hose zu kurz und das war nicht das Einzige Mal ;-), das ihr das passierte, obwohl meist viel leichter bekleidete Frauen in den Kirchen waren, aber ich habe da so einen Verdacht das bunte Haare und Piercing das noch mal ” verschlimmerten”.
Wir fanden dann ein total leckeren Hamburgerladen Submarine,der auch noch oeko war und auch lecker vegane Burger hatte, für den lieben Ehemann.Jaja die verschiedenen Essensvorlieben unter einen Hut zu bringen war nicht immer sehr leicht!
Jedenfalls gab es da die leckersten Pommes, die ich je gegessen habe!


Finja war dort von einem Maler begeistert der da nebenan seine Bilder verkaufte und kam etwas ins Gespräch mit ihm und bekam auch eine Zeichnung geschenkt.
Dann kam plötzlich ein Sturm und Regen auf, sodass dem Maler seine Bilder nur so herum flogen und auch da zeigte sich wieder wie nett die Leute waren alle halfen mit sie wieder einzusammeln.


Den Tag schliefen wir alle ziemlich zeitig, da der Tag ja doch sehr lang war.

16.7.
Nico ging mal wieder vor Sonnenaufgang auf Fotowalk.Die Resultate sind wie immer auf seiner Webseite zu sehen.
Unser Zug ging heute um 12.40Uhr nach Ljubljana und so hatten wir den Vormittag nochmal um die Stadt an zu sehen.
So gingen wir zum Markt.Ich liebe diese Märkte im Süden Europas, mit allem was man an Essen so finden kann.

Wir deckten uns noch mit einer Menge Obst ein und schon hiess es Tschüss Zagreb!
Diesmal nur ein kurzer Kroatischer Besuch, aber wie schon das letzte Mal einfach nur toll, nette Menschen die stolz ihr Land präsentieren, am Ende eines Gesprächs wird immer gewuenscht:” Enjoy Zagreb, enjøy Croatia!”
Die Fahrt nach Ljubljana dauert nur 2Std u.20 Minuten,also echt nur ein Kurztrip heute.
Erst war es etwas schwierig Plätze im Zug zu finden, da die regulär gekauften Tickets immer eine Platzreservierung beinhalten, aber zum Schluss haben wir noch ein Abteil gefunden u, alle ausser mir schliefen ganz schnell ein u. verschliefen die tolle slowenische Landschaft!

Ich liebe es durch diese zu fahren, grün, grüner am grünsten gilt da nur!
Die Fahrten durch Slowenien haben mir am Besten gefallen!
So sind wir nach einer entspannten Fahrt gut in Ljubljana angekommen.
Unsere über Airbnb gebuchte Unterkunft lag gut 40Minuten vom Bahnhof entfernt, dazu noch ordentlich warm.Das Zimmer war teil eines Hostels und stellte uns erst vor ein Rätsel, nämlich es hatte nur ein Bett und ein Sofa und die dringend benötigte Waschmaschine war auch nicht zu entdecken.Aber nach einem Anruf beim Vermieter, zeigte sich dann das Sofa konnte man ausklappen u. die Waschmaschine befand sich in der anderen Etage.
Ein wunderschöner gemütlicher Garten mit Hängematte gehörte zum Haus!
Das aller Beste für mich war: Endlich wieder Leitungswasser trinken zu können!Einfach nur herrlich und fast so gut wie das Norwegische! Ja die Kleinigkeiten sind es die man vermisst und dadurch wieder wertschätzen lernt, vor allem Finja hat sich ebenso wieder über das Wasser gefreut, sie mag nix mit Kohlensäure und stilles Wasser aus der Flasche schmeckt ihr oftmals nicht.

17.7.
Eigentlich wollten wir heute zu den Höhlen von Postejna, aber da wir unsere Weiterfahrt umändern mussten und so den ganzen Preis im Bus nach Triest bezahlen mussten, statt nur eine gewisse Reservierungssumme, doch waren die Plätze für Interrailer schon alle voll gebucht, leider ist die Buchung nur vor Ort möglich und nicht per Internet, ta und da das ganze heraus zu finden auch noch ewig dauerte, ich wurde von dort nach da geschickt und wieder zurück und dazu noch so unfreundliche Leute, ganz das Gegenteil zu den 2 vorherigen Ländern, entschieden wir uns in Ljubljana zu bleiben.
War auch eine gute Entscheidung, eine sehenswerte Stadt .

Wir gingen ins Museum der Illusionen und fuhren mit der Standseilbahn zur Burg.


Den Nachmittag und Abend verbrachten wir gemütlich im Garten und den Hängematten.

18.7.
Heute wollten wir ans Meer!

Da nahmen wir den zeitigen Zug nach Koper, der einzigen Hafenstadt Sloweniens. Der Zug schon kurz nach 6 Uhr und fuhr dann 2 Stunden 20Minuten.Das ist das Schöne an Slowenien, man ist wirklich in Kürzester Zeit sowohl am Meer oder auch in den Bergen.
Das Wetter war herrlich und so blieben wir den ganzen Vormittag am Strand, aber so gegen Mittag hatten die Wasserratten dann genug und so fuhren wir mit dem Nachmittagszug schon zurück, am Nächsten Tag wollten wir nämlich wieder baden, diesmal dann aber an einem See.
Zurück war dann noch Schienenersatzverkehr, aber da der Bus ohne Stopp durch fuhr waren wir viel schneller wieder in Ljubljana!
Ich bekam dann plötzlich einen Anruf aus Italien , von unserer geplanten Unterkunft in Genua, man und ich dachte schon ich spreche schlecht Englisch. Jedenfalls kamen da so einige extra Bezahlungswünsche und alles nur Barbezahlung und irgendwie sehr, sehr merkwürdig und so entschlossen wir ganz spontan, das unsere Reise nicht nach Genua gehen wird.
Also suchten wir uns eine andere schöne Stadt in Italien und fanden ein sehr, günstiges Hotelangebot in der nähe von Bologna zur grossen Freude der Kinder mit Pool, dazu später mehr.

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