Interrail 2017 Tag 6-10, dag 6-10

9.7.
Heute stand die längste durchgehende Zugfahrt an von Berlin direkt bis Budapest 11 Stunden Fahrt um 9.10Uhr gings vom Berliner Hauptbahnhof los.

Fruehstueck am Bahnhof

Wir hatten natürlich reserviert, wichtig für uns bei so langen Fahrten und es sollte sich als goldrichtig erweisen , den der Zug war gerade bis nach Prag richtig,richtig voll!
Sonst ging die Zeit und die Fahrt recht schnell vorbei und wir kamen pünktlich um 20.30Uhr in Budapest Keleti an.
Das gebuchte Hostel war nicht alt zu weit entfernt, war mehr als günstig und für den Preis ganz ok, ein richtig altes Haus natürlich ohne Fahrstuhl und unser Zimmer war in der 4.Etage , mit klassischen Doppelstockbetten u. Gemeinschaftsbad.Sollte uns ja nur eine Nacht beherbergen .

10.7.
Wir waren recht zeitig wach und wollten auch relativ zeitig los, wir wollten den Tag am Balaton verbringen bevor uns der Nachtzug nach Rumänien brachte.
Also das Gepäck zum Bahnhof Keleti, da fuhr der Nachtzug am Abend und wir zum Bahnhof Kelenfoeld,praktisch das wir uns in Budapest schon aus kannten von unserer Tour vor 2 Jahren. da fuhren die Züge Richtung Balaton, dort mussten wir warten, da der Zug den wir eigentlich wollten, reservierungspflichtig war und schon ausgebucht u. wir nicht wussten wie es sich verhält mit einem Reservierungspflichtigen Zug und nachbezahlen der Reservierung, das fanden wir an dem Tag später noch heraus ;-).
Auch der Zug war echt voll und heiss, also hiess es 1 1/2Stunden Schwitzen, einer bekam einen Sitzplatz mit der kleinen Maus und das passierte uns so oft, sobald man im Osten Europas mit Baby unterwegs ist, hat man selbst einen Platz wenn man gar nicht möchte.
wir fuhren dann nach Siofok und hatten Spass am Balaton, Kleinste Maus war erst etwas skeptisch, hat es dann aber gemocht die Abkühlung.Dort natürlich Palatschinken und Hekk gegessen und getrunken, getrunken, getrunken, den es war echt heiss!
Zurück sind wir dann mit einem EC gefahren, der eben reservierungspflichtig war und wir natürlich keine Reservierung gehabt, war kein Problem, da man im Zug nachkaufen kann, wenn man den Bargeld hat, hatten wir aber keins mehr oder nicht genug, mit dem Schaffner verhandelt ob wir in Budapest einfach schnell an den Automat können und dann da bezahlen, so haben wir dann auch gemacht.Somit war die Frage des Morgens um Bezahlung von Reservierungen in ungarischen Zügen auch geklärt!
Noch schnell essen für die Nachtfahrt gekauft und was gegessen.
Um 19.10 Uhr ging unser Nachtzug der uns in 14 Stunden nach Brașov in Rumänien bringen sollte.
Im Nachtzug ganz klassisch werden die Tickets und Reservierungen vom Schaffner eingesammelt und am nächsten Morgen bekommt man alles wieder, wenn man das nicht weiss kann man da schon einen Schreck kriegen:-) . Da wird dann auch geweckt wenn man noch nicht wach ist.
Auf den Nachtzug haben sich einige sehr gefreut und wir haben diesmal auch ein 4 Bettabteil reserviert, ist schon angenehmer wie ein 6 Mann Abteil und nicht soviel teurer.Jedenfalls ist so eine Nachtfahrt sehr angenehm , wenn man da so in seinem Bett liegt und und Landschaft an seinem Fenster vorbei zieht, das ist so ein angenehmes Reisen und Schlafen konnten alle gut! Bis auf die Passkontrollen, sowohl von Ungarischer wie auch Rumänischer Seite und denn damit verbundenen Störungen des Nachtschlafes, obwohl bei uns war irgendwie nur ich wach .

Ganz gemütlich für uns 2.

11.7.
Wir kamen dann schön gemütlich und ausgeschlafen um 10.00Uhr in Brașov an. In die Stadt die uns sehr überraschte, dazu später mehr.Während Nico mit einem Teil der Kinder vor dem Bahnhof wartete und ich Geld holen war, bekamen sie von einigen wie aussah am Bahnhof leben Menschen , Süssigkeiten angeboten und das war einmal von vielen das die dortigen Menschen alle samt nicht reich oft ihr Weniges teilen wollten!
Sehr heiss wars und wir kamen erst 14.00Uhr in unsere Unterkunft, so liessen wir unser Gepäck in der Gepäckaufbewahrung und wollten eigentlich in Zentrum, aber irgendwie gingen wir falsch bzw. war uns dann irgendwie zu heiss, sodass wir doch erst zur Unterkunft fuhren und dort warten wollten. Da nahmen wir ein Taxi, kein Problem mit 5 Passagiere in einem 5 Personen Auto:” We are i Romania!” hat der Taxifahrer nur gesagt, na der hat uns dann wie wir später feststellten ziemlich abgezockt, aber was solls immer noch total günstig die Taxifahrt.
Wir hatten eine Ferienwohnung gebucht in einem Reihenhaus, das in einem Plattenbausiedlung stand. Eigentlich gar nicht weit weg vom Bahnhof und mit dem Bus auch schnell im Zentrum.
Wir haben dann dort im Garten auf die Vermieter gewartet, bzw. sind Nico ,ich und Nele was zu trinken kaufen gegangen, weil Getränke haben wir unglaublich viel gebraucht ! In der Zeit durften die anderen 2 in der dann schon mal in die Wohnung. Es waren total nette , hilfsbereite und freundliche Vermieter und die Wohnung für die nächsten 3 Nächte und die war richtig schön,zur grossen Freude von Kind Nr. 3 mit Badewanne, keine Ahnung wie oft die Wanne benutzt wurde in den 3 Tagen(Wir haben zu Hause nur Dusche!;-))
Die 2 Grossen hatten dann keine Lust mehr auf Stadt erkunden und blieben in der Wohnung während Nico, ich und Nele uns in die Altstadt aufmachten , die übrigens ausgesprochen schön ist!

Am Abend hatten wir dann hier in Transsilvanien ein ordentliches Gewitter, wie passend!

12.7.
Heute lag Stadterkundung an. Wir wurden beim Fahren in die Stadt vom Regen überrascht, als wir los fuhren war noch strahlend schöner Sonnenschein und beim Aussteigen nach 20 Minuten Regen, Regen Regen und da überraschten sie uns wieder die Rumänen: wir hatten also keine Regensachen oder langen Sachen dabei und schwuppdiwupp hatte Annika eine schöne warme Strickjacke und Nele hatte auch ein Pullover zum anziehen! Einfach unglaublich wie hilfsbereit und selbstlos die Rumänen waren die wir kennenlernten! Davon wie sich im Bus alle um Nele kümmerten und sie der “Star” des Busses jedes Mal war, ja manche verpassten sogar das Aussteigen , weils sie so mit der kleinen Maus beschäftigt waren. Es war wirklich unglaublich wie kinderfreundlich und hilfsbereit die Menschen waren, das hat uns wirklich mehr als überrascht, gerade von dem Land was ja nicht zu den reichsten Europas gehört, wo man viel Arbeit auf den Strassen sieht, das Land wo so viele Vorurteile herrschen, ich kanns jedem nur empfehlen es kennen zu lernen und wir kommen garantiert auch wieder und wollen noch viel mehr von diesem zusätzlich zu dem netten Land auch noch landschaftlich äussert schönem Land!
Da der Regen nicht aufzuhören schien, bin ich schnell zurück gefahren zur Unterkunft um unsere Regensachen zu holen, die wir dort übrigens als einziges in den ganzen 4 Wochen brauchten und habe die anderen in einem Donoutcafe warten lassen!
So konnten wir nun gut gerüstet die Stadt auch im Regen erkunden!
Wir fuhren die Seilbahn hoch zum Berg, gingen ins Museum, Finja ging noch zu einem Kinderfriseur und endlich wurden die Haare so wie wirs immer wollen, keine Ahnung in Norwegen kriegen sie es nie so hin und das war jetzt schon das wir das 2.Mal im Ausland total zufrieden waren, das letzte Mal wars in Kroatien.
Dann fuhren wir mit dem Taxi noch in ein Einkaufscenter und waren mal wieder geflasht von einem Supermarkt, so gehts uns immer sind ja nur die norwegischen gewohnt ;-). Danach fuhren wir zum Zimmer und ruhten uns am Nachmittag aus, bevor wir dann am Abend noch mal in die Altstadt fuhren und dort in einem netten rumänischen Restaurant assen!Danach noch Spielplätze unsicher gemacht und Eis gegessen.

13.7.
Heute gings mit dem Bus zum Schloss Bran, dem Schloss das als Dracula Vorlage gedient haben soll.Wie erwartet sehr, sehr touristisch und überlaufen, an sich hat es sich von den Innenräumen jetzt weniger gelohnt, aber an sich ein schönes Schloss mit einer tollen Lage. Die ganze Touristenstände davor sind auch ganz nett an zu schauen aber mehr auch nicht.
Viel interessanter war da der Bus der uns zurückfuhr, denn an dessen Decke hingen hunderten von alten Duftbäumen.

Duftbaumbus

Am Abend gingen wir nochmal in die Stadt entdecken einen wunderbaren Weg am alten Wehrgraben mit einer Klasseaussicht ueber die Stadt und gleichzeitig noch ein ordentliches Treppentraining.

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