Interrail 2017 Tag 27-31, dag 27-31

30.7.
Nachdem im TGV immer nur mit Reservierung fahren geht  und diese für Interrail begrenzt waren mussten wir unseren ursprünglichen Plan von Paris nach Brüssel, dann Amsterdam und dann nach Malmö begraben.Also musste ein Plan her ohne Reservierungen nach Norden und vor allem am 1.8.in Hamburg zu sein, da der Zug von Hamburg nach Kopenhagen reserviert war und ausgebucht und so kurzfristig nicht ersetzbar, das hatten wir auf unserer letzten Tour ja schon erlebt, da es der Zug ist der die  Fähre nimmt von Puttgarden nach Rødby, also recht kurz ist.
Wir fanden dann eine Verbindung nach Köln die passte , wir fanden ein günstiges Zimmer in Köln und waren gespannt was Köln so zu bieten hat.
Leider mussten wir so auf einen halben Tag Disneyland verzichten, da die Verbindung deutlich langsamer war wie die andere, aber das war einfach so.So gings es wieder sehr zeitig los und die Bahnhöfe in Paris verwirrten uns mächtig, da wir am Paris Nord Bahnhof ankamen, aber nach Paris Est mussten, irgendwie sind die ganz dicht beieinander u. eigentlich fussläufig zu erreichen, aber das fanden wir irgendwie nicht und man schickte uns zur U Bahn, die dann eine Station fuhr bis wir am richtigen Bahnhof waren.

Sie hatte in jedem Zug Spass und war der Mittelpunkt!

So fuhren wir über eine schöne landschaftliche Strecke von Frankreich über Luxemburg nach Deutschland.Der Letzte Zug von Koblenz nach Köln war dann ziemlich voll mit Fahrrädern und da zeigten so einige Deutsche mal wieder wie unfreundlich Deutschland sein kann.
Das Interessante zu unserem Quartier in Köln kann ich kurz schreiben, es war in der Altstadt und in der Severinstrasse und das kam mir beim buchen schon sehr bekannt vor , es war ein früheres Café wo einfach ein paar Doppelstockbetten drin waren, also total Einfach aber unbeschreiblich zentral gelegen. Daneben war eine grosse Baustelle und da kamen wir drauf: Es war genau in der Strasse wo 2009 das Stadtarchiv beim U-Bahnbau einstürzte.
Unser Haus liegt heute genau das Nachbarhaus wo die Bauarbeiten, die dort immer noch stattfinden sind.

Wir genossen an diesem Abend noch das tolle Flair der Kölner Altstadt. Wie wir übrigens total überrascht waren von dieser Stadt!
Wir hatten Köln sogar nicht auf dem Plan , aber so eine schöne Stadt , mit so netten Leuten hat uns dann wirklich sehr überrascht!Also im Prinzip das Zweite mal das uns eine Stadt so ganz ungeplant total positiv überraschte.

31.7.
Nico ging natürlich wieder auf Fototour , hier ein paar Bilder:

Wir verbrachten den Tag mit Stadt erkunden, mit Friseurbesuch hier und dann ein Besuch im Odyseum, absolut zu empfehlen mit Kindern.

Danach noch eine Runde shoppen, vor allem im DM, so ein Laden fehlt hier in Norwegen komplett.

1.8.
Unsere Rückfahrt wurde immer deutlicher heute gings dann wieder in skandinavische Gefilde, der erste Stopp war da Malmö.Die Zugfahrt von Köln nach Hamburg, erfolgte zwar total getrennt, da nur noch Sitze zu reservieren waren, die nicht bei einander waren, aber die Fahrt war gerade für die 2 kleinen sehr interessant und unterhaltsam, da sie einige Kinder kennenlernten und so die ganze Zeit spielen konnten und es sich auch für uns einige interessante Gespräche ergaben, so macht auch ein voller Zug Spass!
Beim Einsteigen in den Zug von Hamburg nach Kopenhagen war das totale Chaos, es waren nämlich draussen total andere Wagennummern angezeigt als es wirklich waren und damit stiegen alle in den vollen Wagen ein und mussten sich dann in den richtigen Wagen durch kämpfen und dieser Zug ist einer der engsten den ich kenne, es dauerte bestimmt 45 Minuten bevor wir an unserem richtigen Platz waren.
Das ist der Zug der von Puttgarden nach Rødby auf der Fähre fährt. Man also eine schön Unterbrechung hat und die Kinder dort super auf den Spielplatz spielen können.

In Malmö hatten wir ein Zimmer in einer typischen Studenten WG, dort gab es kurze Probleme da der Schlüssel nicht am verabredeten Platz lag, was aber durch ein kurzes Telefonat geklärt wurde.

2.8.
Unseren letzten richtigen Urlaubstag wollten wir in Kopenhagen verbringen, wussten aber gar nicht so richtig was wir genau wollten, da wir Kopenhagen jetzt auch schon so oft gesehen haben.

So entschieden wir uns mal für Christiania
, der autonomen Gemeinde, wo fotografieren nicht so gern gesehen ist,besonders in der Pusherstrasse. wirklich interessant zu sehen und vor allem zu riechen, riecht ganz wie Amsterdam. Für die Grossen Kinder interessant mal die verschiedenen Haschisch u. Marihuana Produkte mal von nahen zu sehen. Nein wir haben ganz vorbildlich nix gekauft oder konsumiert.

Auch sonst versuchten wir diesmal andere Wege zu gehen in Kopenhagen wie sonst der übliche Touristenstrom.
Am Nachmittag schauten wir uns noch etwas Malmö an.

3.8.
Heute gings dann also wieder zurück.alles ohne Probleme, nervig ist nur die schwedische Bahn lässt ein irgendwie immer vor dem Zug stehen vor Abfahrt ohne das man rein kann und irgendwie gibt es auch kein Bescheid wann die Türen öffnen,das war irgend wie doof.

Unser vorletzter Zug auf dieser Reise.


44 Züge , 9 Länder und rund 12000km Zugfart lag hinter uns und wir würden es immer wieder machen, einfach ein fantastischer Urlaub für uns!
Froh das wir dieses Möglichkeit haben so ohne Probleme in Europa reisen zu können, so viel Erlebnisse gehabt zu haben, soviel neue Dinge gelernt zu haben. Sich von Städten überraschen lassen zu können, Pläne ändern könnenS und dadurch vielleicht nochmal ganz andere Sachen sehen zu dürfen! Sachen über sich selbst lernen zu können bringen 4 Wochen so dicht “auf einander hängen “auch noch mit sich. Einfach wieder eine schöne Reise mit so vielen unglaublichen Erlebnissen, Erkenntnissen und Menschen!

Die einzige Überraschung für uns:

Ein Plattfuss!

Spät am Abend waren wir dann wieder zu Hause, auf das Haus hatte eine Familie inzwischen aufgepasst, Danke euch noch mal Diana u. Alexander!

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