Interrail 2017 Tag 21-26, dag 21-26

24.7.

Heute ging es mit der Strassenbahn in den Stadtteil Trastevere , den ich ja gestern beim Wäschewaschen entdeckt habe :-). Der sich von unserer Unterkunft auf der anderen Seite des Tibers befand. Es ist ein sehr alter Stadtteil mit unglaublich vielen Restaurants.Es hat unglaublich Spass gemacht durch die alten Gassen zu schlendern und an jeder Ecke neue interessante Dinge zu entdecken und vor allem es war viel ruhiger als an anderen touristischen Ecken Roms.


Wir fanden dann auch ein gemütliches Ristorante und genossen leckeres Italienisches Essen.
Wir gingen dann weiter Richtung Vatikan, aber wollten gar nicht bis dahin, sondern gingen dann wieder über den Tiber auf die andere Seite und auf dem Rückweg kamen wir zufällig in die Kirche Santa Maria in Vallicella,eigentlich wollten wir nur mal etwas in Kühle und kurz ausruhen, aber da bekamen wir eine Kostenlose Audioguideführung in der Kirche angeboten und erfuhren so noch wirklich interessante Dinge in der Kirche, die da zum Beispiel 3 Frühwerke von Paul Rubens beherbergt und auch die Gebeine des Heiligen Philipp Neri, unsere Nr.3 fand es ja etwas gruselig sich da eine 400Jahre alte Leiche anzuschauen.
Auf jeden Fall interessant und brachte auch die erhoffte Abkühlung und Pause vom Grossstadttreiben.
Und wiedermal gezeigt , man braucht nicht unbedingt in Rom für Sehenswürdigkeiten bezahlen, es gibt soviel ohne irgendwelche Eintrittspreise zu sehen. Das war nämlich ein Ziel von uns in Rom eben kein Geld für Sehenswürdigkeiten ausgeben und wir fanden es geht sehr gut ohne, die Stadt hat an sich schon soviel zu bieten.
Wir nahmen dann den nächsten Bus zur Wohnung, ruhten uns etwas aus bevor wir Mädels shoppen gingen und am späteren Nachmittag gingen wir nochmal die nähere Umgebung erkundeten und den letzten Abend in Rom geniessen , lecker Eis essen und auf den Spielplatz.Übrigens die Spielplätze die wir hier in Rom sahen , waren so ziemlich die ungepflegtesten und dreckigsten auf unserer Reise, wirklich nicht besonders schön.

Klettermaeuse


Das Denkmal von Franz von Assisi, das moderne Denkmal des Gründers des Franziskanerordens erhebt für die ihn umgebenden Armen bittend und mahnend die Hände Richtung Lateranbasilika.Gar nicht weit von unserer Wohnung entfernt.

25.7.
Heute gings es dann zeitig mit der ersten U-Bahn des Tages los.Es ging nach Frankreich, genauer gesagt nach Nizza.Eine der Landschaftlich schönsten Zugstrecken auf unserer Tour. Von Rom bis Genua haben wir einen Reservierungspflichtigen Zug genommen und ab Genua gings dann wunderbar am Mittelmeer entlang erst bis Ventimiglia und dann Nach Nizza.Ventimiglia ist ja ein Ort der durch die Flüchtlingsproblematik bekannt geworden ist, dort versuchen ja viele von Italien weiter nach Frankreich zu kommen. Der Zug wurde auch ziemlich in allen Ecken durchsucht und es wurden auch in unseren Zug einige Flüchtlinge gefunden, Passkontrolle fand dagegen gar nicht statt, sie haben eben nur in allen möglichen Winkeln und Verstecken gesucht.
Führte wieder zu vielen,vielen Gesprächen mit den Kindern.

Die Bahnstrecke war einfach unbeschreiblich, wichtig auf der linken Seite in Fahrtrichtung zu sitzen!
In Nizza hatten wir eine Airbnb Wohnung in einer ganz,ganz ruhigen Gasse und da auch noch im Hinter,Hinterhof, ohne das uns die nette Vermieterin auf der Strasse abgeholt hätte wäre es schwer zu finden gewesen.Die Vermieterin brachte auch noch so einiges an Spielzeug für die Kleinste und ein Willkommensgetraenk.Die Ruhe in der Wohnung war so das krasseste Gegeteil zur Wohnung in Rom.

Neue Freunde

Unsere gemütlicher Hinterhof


Wir machten uns dann auf an den Strand, was leider für die Nr. 3 eine grosse Enttäuschung war, da sehr steinig und vor allem so windig , das es für sie viel zu gefährlich zum Baden war.
Wir bummelten dann noch etwas die Strandpromenade entlang, was irgendwie schon ein Merkwürdiges Gefühl war, so ein Jahr nach dem Terroranschlag dort. Wenn man genau weiss genau hier ist das passiert, hier wo wir jetzt einfach einen Spaziergang geniessen, die frische Luft und das Meeresrauschen, einfach das Leben geniessen,ist es so schnell möglich das sich das ändert und an solchen Plätzen wird einem das noch einmal richtig bewusst! Geniesst den Augenblick, geniesst das Leben, geniesst eure Lieben.

26.7.

Heute wollten wir durch die Altstadt bummeln und vielleicht doch den Reiz Nizza finden, der blieb uns nämlich gestern irgendwie verborgen und auch heute fanden wir ihn nicht. Es ist eine ganz nette Stadt, allerdings etwas abseits vom Strand und Altstadt ziemlich runtergekommen und nicht sehr einladend und auch die Franzosen sind nicht die nettesten Menschen, zwar teilweise hilfsbereit und auch nett , aber irgendwie auch ziemliche Egoisten, nirgendwo haben wir soviel Ellenbogen abbekommen wie dort, wenn es mal etwas voller war. Und den Eindruck hatten wir bei all unseren Parisbesuchen. Also sorry aber die Franzosen und wir werden glaube nie richtig warm miteinander.

Dafür gibts noch ein paar nette Fotos aus Nizza.


Die Altstadt ist übrigens sehr schön , mit vielen kleinen interessanten Läden. So waren wir auch in einer Schokoladenfabrik und konnten da bei der Herstellung von den Leckereien etwas zu schauen und vor allem auch alles mögliche probieren, Lecker!
Da der Wind wieder sehr stark war, fanden wir für die Kinder zum Glück eine wunderbare Abkühlungsmoeglichkeit und die 2 Kleinsten hatten da so viel Spass!

Das war wirklich ein genialer Wasserspielplatz.

27.7.
Heute ging es dann weiter nach Paris. Es war eine ruhige und entspannte Zugfahrt mit dem TGV. Die Fahrt dann zur Airbnb Unterkunft ganz in der Naeh vom riesen Einkaufcenter Val d`Europe war dann schon nerviger.
Die wiederum nette Vermieterin holte unser Gepäck ab vom Bahnhof und nahm auch Nr. 3 mit im Auto. Der Fussweg betrug auch nur 5 Minuten und lag vis a vis dem Einkaufcenter und genau vor der Tür hielt der Shuttlebus zum Disneyland, also für uns ideal gelegen.

An dieser Strasse war unsere Wohnung.


Wir “genossen” noch das Einkaufscenter, oder eher nicht!Ganz schön überfordert mit diesem Konsumtempel, muss ich mal sagen.

28.7./29.7.
Die zwei Tage standen ganz im Zeichen des Disneylands Paris. Es war ja schon unser 3 Besuch und das ist das Beste dran, wir kennen uns schon aus, Plan brauchten wir nicht mehr und auch sonst wussten wir so ziemlich genau was wir wollen, wann man welche Bahnen faehrt und wann wir den Fastpass benutzen und wie das mit dem Babyswitsch geht.
Am ersten Tag benutzen wir den Babyswitsch noch, d.h. einer bleibt mit der kleinen Maus draussen kann dann aber ohne Wartezeit am Ausgang einsteigen und der andere passt aufs Baby auf. Am zweiten Tag merkten wir aber das die Kleinste Maus schon der absolute Vergnügungsparkfan ist und fuhr überall mit wo sie durfte und sie hatte so ein Spass und rief immer ganz begeistert :HUUUUIIII .
Es war wie immer toll für Gross und Klein, wir waren von früh bis Abends im Park, bzw. machten wir immer eine Pause am Tag, mit den 2 kleinen, wo wir zur Wohnung gingen, was zu Essen kauften und später dann noch mal ins Vergnügen starteten. Unsere Nr. 2 blieb den ganzen Tag in den Parks und genoss die Alleine zeit im Park total.
Ich lass jetzt einfach die Bilder sprechen:


Hier wurden wir immer wieder von den Disney Mitarbeiter angesprochen, das sie doch nicht barfuss laufen sollte, wahrscheinlich amerikanische Firmenpolitik, Angst vor Klage bei Verletzung? Keine Ahnung, jedenfalls hatte die kleine MAus tierisch Spass den Wagen zu schieben.

Wer hatte da wohl am meisten Spass?


Super wenn der Schuh aufgibt mitten im Disneyland!Nach Hause humpeln hiess das dann!

Zusammenfassend wars wieder super wie immer, jeder hatte Spass und wir kommen garantiert wieder.
Nico hat nur leider sein Multifunktionswerkzeug eingebüsst, am zweiten Tag waren die Sicherheitskontrollen viel strenger, er kam mit dem kleinen Messerchen alleine im Disneyland 4-5x vohher rein ohne jedes Problem, aber am zweiten Tag morgens muss wieder irgendwas gewesen sein, der Bahnhof war nämlich auch mal wieder gesperrt .

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