Blogparade: Nachhaltiger Tourismus

Nathalie von Nathalieauftur ruft hier zu einer Blogparade zum Thema nachhaltiger Tourismus auf. Da mach ich doch gerne mit!

2017 ist das UN-Jahr des nachhaltigen Tourismus. Wir haben ja einen grossen Einfluss

Wieso nachhaltiger Tourismus und ein UN-Jahr dazu? „Begründet wird die Ausweisung des Jahres unter anderem mit der Bedeutung des Tourismus für die Völkerverständigung und die Wertschätzung anderer Kulturen. Außerdem gelte nachhaltiger Tourismus als Instrument zur Abschaffung der Armut, zum Schutz der Umwelt, zur Verbesserung der Lebensqualität und zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen und Jugendlichen„, erläutert Tourism-Watch.
Unsere letzten beiden grossen Touren waren jeweils Interrailreisen, einmal dieses Jahr und dann vor 2 Jahren. Beides Mal mit der gesamten, naja fast gesamten Familie, die letzte mit knapp 1 jährigem Kind.

Wir sind eigentlich auf diese Form des Reisens gekommen, da unsere Kinder Autofahren und auch Fliegen sehr schlecht vertragen, die Spucktüte ist da unser bester Freund und so macht das Reisen dann gar keinen Spass!
Also war unsere Alternative der Zug, das klappt nämlich gut.Auf jeden Fall hat es sich heraus gestellt das diese Reiseform ideal für uns ist, nicht nur wegen der guten Verträglichkeit, sondern weil eben der Weg schon das Ziel ist, weil man im Zug und öffentlichen Nahverkehr, wirklich ins Leben des Landes abtaucht, die Menschen nicht nur als Tourist erlebt sondern gleich mit eingezogen wird, man kommt ins Gespräch.
Dazu übernachten wir dann meist in Airbnb Wohnungen, auch das einfach um Land und Leute besser kennen zu lernen und da achten wir meist drauf, das es eben nicht irgendwelche Vermieter von Wohnraum sind, sondern wirklich Familie, die entweder Teile der Wohnungen vermieten oder ihre Wohnungen die sie in der Zeit nicht nutzen und dort haben wir schon so nette Leute kennen gelernt, die uns immer die Besten Tipps für die jeweilige Stadt gegeben haben, ob es Tipps für den Einkauf ist, das beste Eis oder Restaurant, meist eben die Sachen die sie auch selbst nutzen, oft weit ab von Massen an Touristen.

Das “Problem” mit dem Zugreisen für uns ist einfach das wir in Norwegen leben, also wen wir von hier losfahren dauert es schon mal 2-3Tage mit dem Zug nach Festland Europa, war bisher kein Problem , da gerade unsere letzte Reise fast 5 Wochen lang war, da es in die Elternzeit meines Mannes viel, wir also wirklich Zeit hatten.
Wenn wir nur “normalen” Urlaub haben werden wir eher ein Teil doch fliegen und dann auf Nachhaltigkeit setzen, das ist dann für uns ein Kompromiss, der beides verbindet, das Nachhaltige und den Besuch südlicher Länder in Europa.
Auf jeden Fall ist es uns Wichtig mehr wie nur Hotels oder Hotelanlagen zu erleben, vielleicht dort nur bekanntes Essen zu bekommen. Einzutauchen in die Kultur,die Menschen zu erleben in ihrem Alltag, sie zu verstehen, vielleicht Vorurteile abzubauen, lokale Produkte zu unterstützen und immer ein Lächeln schenken das ist für uns Nachhaltigkeit des Reisens!

Unser vorletzter Zug auf dieser Reise.


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