Bundestagswahl 2017 Geht wählen!


Ich kann nur schreiben: Geh wählen! Für den Erhalt der Demokratie! Verschenkt nicht eure Möglichkeit , vergesst nicht wie gut es uns eigentlich geht, in wie vielen Ländern ist weder eine Wahl möglich , noch möglich überhaupt seine Meinung kund zu tun und damit es dabei bleibt geht wählen und vor allem denkt nach wen ihr wählt, lasst unseren Bundestag nicht wieder einen braunen Sumpf werden!
Nein das hat nix mit Protest, den ich auch irgendwo verstehen kann, zu tun, wenn man dieses angebliche Alternative oder andere braune Parteien wählt! Schaut euch an wer hinter diesen Parteien steht, was da einige Leute von sich geben.
Wir haben unsere Wahl schon getan und ja auch wenn ich/wir im Ausland leben interessiert uns die Wahl in Deutschland und wählen wir auch, denn wir wissen nicht ob wir nicht doch noch mal zurück gehen oder eben unsere Kinder in Deutschland.
Wen ihr nicht wisst wen ihr wählen sollt benutzt den Wahlomat oder Sozialomat. lest was andere Blogger schreiben:
Alu von Grossekoepfe hat einiges dazu geschrieben und dort findet man noch andere Blogger die sich mit der Wahl auseinandergesetzt haben.
Genau wie Mama-notes.

Also ab, macht einen schönen Sonntagsspaziergang zum Wahllokal.
Einer der bekanntesten norwegischen Wahlforscher Frank Aarebrot, der letzte Woche verstarb, hat es immer so gut gesagt:
«Hjemmesitting er en halv stemme til dem du liker minst»

” Zu Hause bleiben ist eine halbe Stimme für den den du am wenigsten magst.”

Also in dem Sinne geht wählen und macht das Kreuz an der richtigen Stelle!

Wie der Flix.de so schön zusammenfasst:
Kein Kreuz fuer Nazis!
Auch keins für Fremdenhasser, Wehrmachtsehrenaufpolierer, Zäunebauer, Angstmacher, Einfachlösungenanbieter, Holocaustrelativierer, Daswirdmanjawohlnochsagendürfen-Sager, Ausgrenzern, Engmacher oder Nationalstolzierer.

Nicht aus Protest, nicht aus Trotz, nicht als Denkzettel für die da oben. Gar nicht!

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Interrail 2017 Tag 16-20, dag 16-20

19.7.
Heute ging es wieder Baden, diesmal aber an den Bleder See, einem der Interrail Hotspots übrigens!

Ueber dem See thront die Burg von Bled.
Der Bleder See hat 2 Bahnhöfe, von Ljubljana kommt man in nur 45min nach Lesce Bled, um dann an den See zu kommen, fährt von dort ein Bus. Der Zug hatte Verspätung und der Bus fuhr uns somit kurz vor der Nase weg, weil warten auf den Zug geht ja nicht, wiedermal ein Zeichen des slowenischen Services der sich so oft von keiner guten Seite zeigte! War jetzt nicht so schlimm, nur eine halbe Stunde warten.
In Bled gingen wir erst mal einkaufen, wir wollten dann nämlich am See picknicken. Am See gingen wir dann ins Seestrandbad, welches sehr schön angelegt ist, viel Schatten zu bieten hatte, wichtig bei diesem herrlichem Wetter. Der See bot für alle was, Plantschbecken, Rutschen oder einfach nur Schwimmen! Die Kleinste Maus hatte nach dem gestrigen Badeerlebniss heute aber gar keine Lust zum Baden und genoss einfach die Wiese, die Leute ringsherum und schlief dann auch irgendwann ein .


So genossen wir einen wunderschönen Tag am See und die Gegend um den See lädt regelrecht dazu ein, dort noch einmal hin zu kommen, da gibts es noch viel zu entdecken!
Auf dem Rückweg entdeckten wir das wir sogar 2 Stationen eher aussteigen können, da der Bahnhof dort an der Bahnstrecke entlang geht wo unsere Unterkunft zu finden war, 40Minuten Fussmarsch in der Hitze gespart, Klasse!
Dann hiess es packen , was inzwischen absolut routiniert geschah.Am nächsten Tag ging es Richtung Italien.

20.7.
Es ging also mit dem Bus Richtung Triest, für den Bus musste ich extra für Nele bezahlen, angeblich sollte sie dann auch einen Kindersitz bekommen, aber haha nix Kindersitz wie die Busbegleitung sagte, dafür durften wir dann nochmal extra für unser Gepäck bezahlen, also diese Busfahrt stand unter keinem guten Stern u. wird dann nächstes Mal, so es das den geben sollte eine andere Verbindung gesucht.Jedenfalls brauchte der Bus nur eine Stunde, an der Grenze mussten wir noch ziemlich lange auf die Passkontrolle warten und Nele schaffte die Busfahrt gerade so ohne sich zu übergeben, ihr wird im Auto immer schlecht. Jedenfalls waren wir nun in Italien!
Wir fuhren über Venedig nach Bologna, wo wir ja unser “Ersatzhotel” fanden.Das sich ausserhalb in Musiano Pian di Macina befand.
Nach dieser Strecke war dann auch unserer Interrailblatt voll, wir brauchten nun ein Extrablatt ;-).

Das Hotel befand sich in einem kleinen Ort vom Bahnhof noch 20Minuten zu Fuss, aber an einer relativ viel befahrenden Strasse ohne Fussweg, war schon recht abenteuerlich, wenn man den Fahrstil der Italiener noch dazu bedenkt. Wir fanden später einen weniger gefährlichen Fussweg !
Es war eine tolle Gegend in der Emilia-Romagna Region.

Die Landschaft einfach nur toll! Das Hotel hatte schon bessere Zeiten gesehen, aber man sah ihm an das es mal ein sehr gutes Hotel war, es war nur etwas älter geworden. Zuerst gings zur Freude der Kinder an den Pool der uns an diesem Nachmittag ganz alleine gehörte.Die kleine Maus war diesmal wieder gar nicht zu halten und wollte nur ins Wasser, kein Wunder bei den Temperaturen!
Leider hatte das Restaurant geschlossen und wir mussten wieder ein ganzes Stück laufen um ein Ristorante zu finden, aber das war es wert, so ein richtig klassisches Ristorante wo die Einheimischen essen, total kinderlieb, die Kleinsten wurden um schwärmt und das Essen war ober lecker. Für mich musste es natürlich, wenn wir schon in Bologna waren : Spaghetti Bolognese sein,ein Gedicht!

21.7.
Heute ging es dann nach Bologna, wir hatten sie ja eigentlich gar nicht geplant und waren auch gar nicht gross vorbereitet darauf , aber sie hat uns dann überrascht! Das war eine Stadt die mir persönlich am Besten gefallen hat!Die Architektur, die Atmosphäre, die Menschen das hat einfach gepasst und ich finde Bologna ist wirklich unterschätzt! Am besten , vor allem bei der Hitze sind die Arcadengaenge, die so einen tollen Schatten spenden, das wir es auch bei fast 40Grad gut ausgehalten haben.

Wir liefen einfach nur durch die Stadt, gingen in die Basilika San Petronio, der 5 grössten Kirche der Welt, die schwer bewacht wurde. Wie ich später heraus fand, da sich in ihr ein Bild Mohammeds befindet und sie damit besonders als mögliches Terrorziel gilt.
Wie überhaupt in Italien und Frankreich überall Soldaten mit Maschinenpistolen zum täglichen Bild zählen, jeder Bahnhof,jede Kirche wird fast bewacht. Ich weiss ja nicht ob das wirklich was bringt, Anschläge passieren ja gerade in diesen Ländern, die so massiv ihre Abschreckung präsentieren. Ich fühlte mich da eher bedroht wie beschützt.

Dieser Anblick von Soldaten mit Maschinengewehren führte zu vielen Fragen unserer Nr.3, warum, wieso , weshalb und soviele Fragen die wir nicht beantworten konnten, weil wir ja selbst oftmals sprachlos sind über all die Geschehnisse dieser Welt.
Wir hatten übrigens aus dem Rausschmiss Annikas aus der Kathedrale in Zagreb gelernt und lange Sachen zum Überziehen dabei, um die Kirche betreten zu dürfen!In dieser Kirche wurde dann so Einmal Jacken verkauft zum Drüberziehen, die sahen vielleicht richtig doof aus.
Wir bummelten also den ganzen Vormittag durch die schöne Stadt, picknickten im Park und assen leckeres Eis.

Hier in Bologna hat man viele alte Leute betteln sehen , im Gegensatz zu den anderen Ländern, da waren es meist jüngere Menschen. Was auch immer wieder zu interessanten Fragen und Diskussion mit Nr.3 führte, warum, weshalb und immer wieder , warum haben wir Glück  und andere nicht, wie können wir da helfen usw.. Kurz dazu :wir haben dann meist immer ein paar Münzen gespendet, gerade wenn wir ein Land verliessen machen wir es schon so, das unser letztes Kleingeld immer verschenkt wird, wie auch immer die Pfandflasche neben Mülleimern gestellt werden, am Besten sind Mülleimer die da extra Halter draussen dran haben, damit die Menschen nicht auch noch entwürdigender im Müll suchen müssen oder es wird auch schon mal Essen verschenkt.Alles Kleinigkeiten , aber auch solche kleinen Dinge können helfen.

Allerdings waren wir glaub an einem Punkt der Reise wo wir mit den Eindrücken ziemlich überfordert waren und wir uns dann über Kleinigkeiten wie: wo wir was Essen und solche Sachen so uneinig, ja stritten darüber, das wir echt überlegten ob die weitere Reise überhaupt noch Sinn macht. Aber das reinigte sozusagen wie ein Gewitter, wir klärten unsere Erwartungshaltungen ab und danach gings dann wieder gut!
Ich glaube das gehört zu einer solchen Reise, wo 5 Personen dazu noch die ganze Zeit aufeinander hängen und alle verschiedene Erwartungen und Bedürfnisse haben!Wichtig ist halt darüber zu reden und am Besten schon bevor es dann knallt!
Den Nachmittag verbrachten wir dann wieder am Pool.

22.7.
Heute gings nach Rom mit nur einem Mal Umsteigen in Florenz! Wir hatten eine Airbnb Unterkunft mitten in der Stadt, nur 30 Minuten zu Fuss vom Kolosseum, bei einem der nettesten Host die wir je hatten! Beatrice, sie rief nämlich schon am Tag vorher an, wann wir ankommen und ob sie uns abholen soll, was nicht ging da wir ja 5 Personen sind und nicht in ein normales Auto passen, jedenfalls beschrieb sie uns noch den besten Weg zur Wohnung und traf uns dann schon auf der Strasse. Wir wohnten in einem der alten grossen Blocks , wie gesagt mitten in Rom im 4.Stock, zur Freude der Kinder mit Fahrstuhl und zwar so ein alter klassischer offener mit selber Tür aufmachen usw., der wurde von unsere Nr.3 gerne und viel benutzt.
Die Wohnung war einfach nur toll und Beatrice gabs uns so viele tolle Tipps, einer der wichtigsten wo es das beste Eis gibt!Es war alles mögliche zum Essen da was wir mitbenutzten konnten, von Keksen über Cornflakes einfach toll!

Unser Blick aus dem Fenster

bunte Kueche

Da wir gegen 13.00Uhr schon da waren, gingen wir dann am späten Nachmittag zum Koloseum, welches wirklich gut zu Fuss zu erreichen war.

Eine wirklich tolle Stadt, aber heiss,heiss, heiss ein Hoch auf die Trinkbrunnen!

Fuer Mensch und Tier

Es war so eine Hitzewelle das die Stadt gezwungen war einige der Brunnen abzustellen, das erste Mal seit mehreren hundert Jahren.

23.7.
Nico nutzte wiedermal die Morgenstunden für eine Fototour, daher viele Fotos ohne Touristen.

Wir fuhren dann heute mit dem Bus zum Stadtbummeln, mit all seinen Highlights, in Rom sieht man ja an jeder Ecke eine Sehenswürdigkeit und so gingen wir auch ohne grossen Plan durch die Stadt.Mittags wurde es dann aber so warm, das wir lieber zurück in die Wohnung gingen.
Ich machte mich dann auf die Suche nach einem Waschsalon, das war dei Einzige Nachteil an der Airbnb Wohnung, die hatte keine Waschmaschine.So kam ich dann aber in den schönen Stadtteil Trastevere und wusste sogleich was wir am nächsten Tag erkunden werden.

In der Waschmaschine A steht unsere Waesche.

Nicht so einfach einen Münzwaschsalon zu finden und selbst der ist bedient, also einer der hilft wenn Fragen sind, oder auch die Wäsche macht, wenn man nicht da warten will.
Von Rom sollte es ja nach Paris gehen, eigentlich kein Problem Zug mit einmal umsteigen. Leider waren das reservierungspflichtige Züge und die waren für Interrailer komplett ausgebucht, es ist immer nur ein bestimmtes Kontingent für Interrailer, vor allem in den französischen Zügen. Also hiess es wieder um planen und diesmal richtig, da unsere gebuchten Wohnungen dann auch alle nicht mehr passten von der Zeit her. Also kurz die Karte studiert u. überlegt was wir als nächstes wollten und so kamen wir auf noch ein bisschen Strand und Meer, dazu noch reservierungfreie Züge, also würde unsere nächste Station Nizza werden und von dann nach Paris. Also schnell in Nizza und Paris eine Airbnb Wohnung gesucht und auch tolle gefunden. Wie wir dann von Paris weiter wollten, haben wir erst später überlegt. Schon genial die Interrail Flexibilität!

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“…gib ihnen Flügel!” ….gi dem vinger.”

“Solange die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie älter geworden sind, gib ihnen Flügel.” sagt ein chinesisches Sprichwort und hier ist es nun so weit das erste Kind bekommt seine Flügel und die nutzt es gleich , um 2000km entfernt von uns zu sein!
Es ist nicht das älteste Kind das zuerst geht, sondern NR.2 mit noch nicht ganz 16 Jahren, Nr.1 geht dann im nächsten Jahr.
Sie macht ein FSJ in einem Seniorenheim für an Demenzerkrankte in der bayerischen Provinz 60km von München entfernt.
Sie hatte jetzt einfach keine Lust auf noch weitere Jahre Schule u. hier geht es auch wenn man einen Beruf erlernt erst mal mit hauptsächlich 2 Jahren Schule weiter.
Da tut ein Jahr Praxis gut, vor allem auch um heraus zu finden, ob diese Richtung die Richtige ist. Es war nicht ganz einfach eine Stelle zu finden, da sie eben so jung ist und ihr Alter das Jüngst mögliche ist und viele Stellen 17 oder 18 jährige wollen, aber jetzt hat es ja geklappt und sie freut sich drauf, sowohl aufs alleine wohnen, aufs selbstständig sein sowie natürlich auf die Arbeit und den Seminaren.Jetzt ist hier grosses Packen angesagt, Sachen für ein Jahr in ein Koffer zu bekommen ist nicht ganz so leicht!
So wie ich die Sache einschätze wird es auch so werden das das eine Jahr erst der Anfang ist, ich glaube nicht, das es sie danach wieder nach Norwegen zieht.
Für mich irgendwie ein komisches Gefühl, es war zwar lange klar, da unsere Kinder immer gesagt haben sie bleiben nicht hier, das jetzt aber Nr.2 zuerst geht kommt doch etwas überraschend, naja leer wird das Haus ja nicht so schnell ;-). Aber hier in Norwegen bleiben wohl alle Kinder nicht, Nr. 3 hat auch schon verlauten lassen sie zieht mal nach Berlin!
Tja so ist das wohl wenn man so weltoffene Menschen gross zieht, die eben was sehen wollen von der Welt und denen Norwegen oft etwas zu,na sagen wir mal langweilig ist.
Naja wir bleiben garantiert auch nicht hier in Norwegen, irgendwann zieht es uns auch weiter.
Ich wünsche ihr auf jeden Fall ein tolles Jahr, spannende Erlebnisse, interessante Menschen, nette Kollegen,ein angenehmes Umfeld und ganz viel Spass!
Die sie kennen, wissen welch aussergewöhnlicher Mensch sie ist , jemand mit soviel Empathie , so einer sozialer Gabe.
Ganz viel Spass, gutes Durchhaltevermögen auch mal in den Tagen wo es nicht so einfach ist!
Benutzt deine Flügel gut,geh gerne mal in den Gleitflug, Pass auf das du nicht so oft in den Sturzflug gehst und benutzt sie gut die Flügel damit du dich weiter entwickelst und zurück fliegen darfst du natürlich auch immer gerne!

“Så lenge barna er små, gi dem røtter, da de blir eldre, gi dem vinger.”heter det i en kinesisk ordtak.Her er det nå så at første barn får vinger og bruker de med engang til dra mer en 2000km fra oss!
Pakke en bare ett koffert til et helt år er ikke så lett!Hun gleder seg på å bor allene, blir selvstendig og jobbe.
At det er ikke eldste barn som gå først ut fra huset er litt overraskende, men ikke helt fordi alle våre barn har sagt at de ikke blir i Norge. Så er det vel hvis man barna oppdra til mennesker så er nysjerrig og åpen til å utforske verden. Barn Nr. 3 har også allerede sagt at hun flytte engang til Berlin!
De syns alle at Norge er kanksje et land som er lit kjedelig , sorry mine norke venner ;-).
Men vi har oss også ikke tenkt å blir her i landet resten av livet, tvert imot.
Hun var også så skolelei at hun trenger en helt andre ting en skole og da valgte hun et frivillig sosialt år i Tyskland. Hun begynne på en gammelt hjem med mennesker som har demens ikke så langt fra München.
Da kan hun prøver om dette er en ting som kan være en yrke som hun liker.
Jeg tenker at hun kommer sikker ikke så snart tilbake og blir sikker mye lengre en ett år!Tysk yrkesutdanning er også mye mer passende til henne, mye mer praksis fra beginnelse .
Jeg ønsker henne en riktig fint år, mye interessante mennesker, trivilige kolleger og masse gøy!
Alle som kjenner henne vet hvilken spesielle mennesker hun er, med så masse empati og et så stort sosiale hjerte.
Bare bruk vinger fornunftig,pass på at du stuppe ikke så ofte, trene dine vinger at du kan utvikle deg videre og selvfølgelig kan du alltid fly til oss tilbake!

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Interrail 2017 Tag11-15, dag11-15

14.7.

Der letzte Tag in Brașov bevor es mit dem Nachtzug zurück nach Budapest und dann Zagreb ging. Wir haben den Tag auf unzähligen Spielplätzen verbracht und davon gibt es unglaublich viel hier in Brașov und die dazu noch in sehr,sehr guten Zustand und auch noch total sauber, da haben wir in anderen Städten ganz andere erlebt! Es ist wirklich die Stadt mit den meisten Spielplätzen und die auch noch sehr modern und sauber, jaja Rumänien hat uns in vielerlei Hinsicht wirklich überrascht!
Wir assen noch gemütlich und um 16.37Uhr ging unser Nachtzug nach Budapest.

So hiess es also Abschied nehmen von einer Stadt, einem Land das uns überraschte, wo man die Armut sieht, aber auch die Freundlichkeit der Menschen spürt, die einem eigentlich fast alle ein Lächeln schenken, ja selbst die die nichts mehr haben ausser diesem Lächeln.Die so unglaublich kinderfreundlich sind.
Eine Stadt wo die Menschen sehr religiös wirken, was haben wir uns gewundert wenn plötzlich alle im Bus sich bekreuzigen, bis wir heraus fanden, sie tun das immer, wenn es an einer Kirche vorbei geht.
Eine Stadt wo es selbst an 6 spurigen Strassen keine Ampeln gibt, man läuft einfach drauflos als Fussgänger, gibt es Ampeln, vorallem in der Innenstadt, dann hängen da Schilder die erklären wie man sich an der Ampel verhält.

Wirklich ein interessantes Land, mit so vielen netten Leuten, wo man wirklich mal wieder zum Nachdenken kommt, was eigentlich wichtig ist im Leben!

Irgendwo in Rumänien.


Und wieder konnte man die wunderschöne rumänische Natur an einem vorbei gleiten sehen, ja dass ist das Schöne am Interrailen, genau solche Erlebnisse, vor allem wenn die Züge noch etwas von der Langsamkeit hatten wie die Rumänischen und nicht die Hochgeschwindigkeitszüge.
Nachts wieder eine nervige Passkontrolle, aber viel freundlicher vor allem die Ungarn , als noch vor 2 Jahren. Lustig war immer zusehen,das wenn man unsere 5 Pässe hinhielt erst mal die 5te Person gesucht wurde in einem 4 Mann Abteil, die da ja meist schlummernd in meinem Bett lag und das immer ein Lächeln auf das Gesicht der Polizisten zauberte .

Wo wir auch immer wieder zum Nachdenken kamen wie viel Glück wir haben den richtigen Pass zu besitzen, ein Ding welches wir nicht beeinflussen können, was uns aber ein grosses Stück Freiheit schenkt ohne unseren Verdienst einfach nur , weil wir eben im “richtigen ” Land geboren zu sein.Das sollten sich vielleicht einige hier in Europa mal wieder vor Augen führen.Das waren wieder die Punkte wo wir zum Nachdenken kamen, wo die Kinder Fragen stellten, Fragen die wir leider nicht so richtig beantworten können.
Die uns nur wieder vor Augen führten wie glücklich wir uns schätzen können, wie klein doch eigentlich alle unsere Probleme hier im Wohlstand sind. Da kamen immer wieder solcher Punkte im Laufe der Reise , ich komme immer mal wieder dazu darüber zu schreiben.

15.7.
Wir sollten um 4.50Uhr in Budapest ankommen , aber irgendwie hat mein Handy rum gesponnen durch die Zeitverschiebung, dass uns erst der Schaffner um 4.30Uhr weckte, als er uns unsere Tickets wieder brachte. Uiii aber wir kriegten es gut hin in 20Minuten alle zu wecken und uns zum Aussteigen fertig zu machen.
Der Zug war pünktlich, das war eigentlich meine Befürchtung das wir den Zug nach Zagreb nicht kriegen, aber kein Problem!
Leider war noch kein Bäcker oder sonstiges Geschäft auf, so dass wir nicht soviel zum Frühstück hatten, aber das ging auch vor allem da die meisten im nächsten Zug noch weiter schliefen.Dadurch gingen die 5 1/2 Stunden recht zügig vorbei.
Auf dem letzten Stück der Strecke hatten wir noch teilweise Schienenersatzverkehr, kamen dadurch dann eine halbe Stunde später an.
In Zagreb hatten wir ein Zimmer nicht weit vom Bahnhof entfernt und da das Zimmer noch nicht ganz fertig als wir kamen, wurden wir in einem gegenüberliegenden Kaffee eingeladen. Wieder ein praktisches Zimmer,für nur zum Schlafen absolut zu empfehlen.
Danach gingen wir die Stadt erkunden, eine wunderschöne Stadt und wie wir es schon kannten nette, freundliche, kinderliebe Menschen..
Wir sahen uns auch die Kathedrale an und dort wurde Annika dann hinaus gebeten, da zu leicht bekleidet, Hose zu kurz und das war nicht das Einzige Mal ;-), das ihr das passierte, obwohl meist viel leichter bekleidete Frauen in den Kirchen waren, aber ich habe da so einen Verdacht das bunte Haare und Piercing das noch mal ” verschlimmerten”.
Wir fanden dann ein total leckeren Hamburgerladen Submarine,der auch noch oeko war und auch lecker vegane Burger hatte, für den lieben Ehemann.Jaja die verschiedenen Essensvorlieben unter einen Hut zu bringen war nicht immer sehr leicht!
Jedenfalls gab es da die leckersten Pommes, die ich je gegessen habe!


Finja war dort von einem Maler begeistert der da nebenan seine Bilder verkaufte und kam etwas ins Gespräch mit ihm und bekam auch eine Zeichnung geschenkt.
Dann kam plötzlich ein Sturm und Regen auf, sodass dem Maler seine Bilder nur so herum flogen und auch da zeigte sich wieder wie nett die Leute waren alle halfen mit sie wieder einzusammeln.


Den Tag schliefen wir alle ziemlich zeitig, da der Tag ja doch sehr lang war.

16.7.
Nico ging mal wieder vor Sonnenaufgang auf Fotowalk.Die Resultate sind wie immer auf seiner Webseite zu sehen.
Unser Zug ging heute um 12.40Uhr nach Ljubljana und so hatten wir den Vormittag nochmal um die Stadt an zu sehen.
So gingen wir zum Markt.Ich liebe diese Märkte im Süden Europas, mit allem was man an Essen so finden kann.

Wir deckten uns noch mit einer Menge Obst ein und schon hiess es Tschüss Zagreb!
Diesmal nur ein kurzer Kroatischer Besuch, aber wie schon das letzte Mal einfach nur toll, nette Menschen die stolz ihr Land präsentieren, am Ende eines Gesprächs wird immer gewuenscht:” Enjoy Zagreb, enjøy Croatia!”
Die Fahrt nach Ljubljana dauert nur 2Std u.20 Minuten,also echt nur ein Kurztrip heute.
Erst war es etwas schwierig Plätze im Zug zu finden, da die regulär gekauften Tickets immer eine Platzreservierung beinhalten, aber zum Schluss haben wir noch ein Abteil gefunden u, alle ausser mir schliefen ganz schnell ein u. verschliefen die tolle slowenische Landschaft!

Ich liebe es durch diese zu fahren, grün, grüner am grünsten gilt da nur!
Die Fahrten durch Slowenien haben mir am Besten gefallen!
So sind wir nach einer entspannten Fahrt gut in Ljubljana angekommen.
Unsere über Airbnb gebuchte Unterkunft lag gut 40Minuten vom Bahnhof entfernt, dazu noch ordentlich warm.Das Zimmer war teil eines Hostels und stellte uns erst vor ein Rätsel, nämlich es hatte nur ein Bett und ein Sofa und die dringend benötigte Waschmaschine war auch nicht zu entdecken.Aber nach einem Anruf beim Vermieter, zeigte sich dann das Sofa konnte man ausklappen u. die Waschmaschine befand sich in der anderen Etage.
Ein wunderschöner gemütlicher Garten mit Hängematte gehörte zum Haus!
Das aller Beste für mich war: Endlich wieder Leitungswasser trinken zu können!Einfach nur herrlich und fast so gut wie das Norwegische! Ja die Kleinigkeiten sind es die man vermisst und dadurch wieder wertschätzen lernt, vor allem Finja hat sich ebenso wieder über das Wasser gefreut, sie mag nix mit Kohlensäure und stilles Wasser aus der Flasche schmeckt ihr oftmals nicht.

17.7.
Eigentlich wollten wir heute zu den Höhlen von Postejna, aber da wir unsere Weiterfahrt umändern mussten und so den ganzen Preis im Bus nach Triest bezahlen mussten, statt nur eine gewisse Reservierungssumme, doch waren die Plätze für Interrailer schon alle voll gebucht, leider ist die Buchung nur vor Ort möglich und nicht per Internet, ta und da das ganze heraus zu finden auch noch ewig dauerte, ich wurde von dort nach da geschickt und wieder zurück und dazu noch so unfreundliche Leute, ganz das Gegenteil zu den 2 vorherigen Ländern, entschieden wir uns in Ljubljana zu bleiben.
War auch eine gute Entscheidung, eine sehenswerte Stadt .

Wir gingen ins Museum der Illusionen und fuhren mit der Standseilbahn zur Burg.


Den Nachmittag und Abend verbrachten wir gemütlich im Garten und den Hängematten.

18.7.
Heute wollten wir ans Meer!

Da nahmen wir den zeitigen Zug nach Koper, der einzigen Hafenstadt Sloweniens. Der Zug schon kurz nach 6 Uhr und fuhr dann 2 Stunden 20Minuten.Das ist das Schöne an Slowenien, man ist wirklich in Kürzester Zeit sowohl am Meer oder auch in den Bergen.
Das Wetter war herrlich und so blieben wir den ganzen Vormittag am Strand, aber so gegen Mittag hatten die Wasserratten dann genug und so fuhren wir mit dem Nachmittagszug schon zurück, am Nächsten Tag wollten wir nämlich wieder baden, diesmal dann aber an einem See.
Zurück war dann noch Schienenersatzverkehr, aber da der Bus ohne Stopp durch fuhr waren wir viel schneller wieder in Ljubljana!
Ich bekam dann plötzlich einen Anruf aus Italien , von unserer geplanten Unterkunft in Genua, man und ich dachte schon ich spreche schlecht Englisch. Jedenfalls kamen da so einige extra Bezahlungswünsche und alles nur Barbezahlung und irgendwie sehr, sehr merkwürdig und so entschlossen wir ganz spontan, das unsere Reise nicht nach Genua gehen wird.
Also suchten wir uns eine andere schöne Stadt in Italien und fanden ein sehr, günstiges Hotelangebot in der nähe von Bologna zur grossen Freude der Kinder mit Pool, dazu später mehr.

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Interrail 2017 Tag 6-10, dag 6-10

9.7.
Heute stand die längste durchgehende Zugfahrt an von Berlin direkt bis Budapest 11 Stunden Fahrt um 9.10Uhr gings vom Berliner Hauptbahnhof los.

Fruehstueck am Bahnhof

Wir hatten natürlich reserviert, wichtig für uns bei so langen Fahrten und es sollte sich als goldrichtig erweisen , den der Zug war gerade bis nach Prag richtig,richtig voll!
Sonst ging die Zeit und die Fahrt recht schnell vorbei und wir kamen pünktlich um 20.30Uhr in Budapest Keleti an.
Das gebuchte Hostel war nicht alt zu weit entfernt, war mehr als günstig und für den Preis ganz ok, ein richtig altes Haus natürlich ohne Fahrstuhl und unser Zimmer war in der 4.Etage , mit klassischen Doppelstockbetten u. Gemeinschaftsbad.Sollte uns ja nur eine Nacht beherbergen .

10.7.
Wir waren recht zeitig wach und wollten auch relativ zeitig los, wir wollten den Tag am Balaton verbringen bevor uns der Nachtzug nach Rumänien brachte.
Also das Gepäck zum Bahnhof Keleti, da fuhr der Nachtzug am Abend und wir zum Bahnhof Kelenfoeld,praktisch das wir uns in Budapest schon aus kannten von unserer Tour vor 2 Jahren. da fuhren die Züge Richtung Balaton, dort mussten wir warten, da der Zug den wir eigentlich wollten, reservierungspflichtig war und schon ausgebucht u. wir nicht wussten wie es sich verhält mit einem Reservierungspflichtigen Zug und nachbezahlen der Reservierung, das fanden wir an dem Tag später noch heraus ;-).
Auch der Zug war echt voll und heiss, also hiess es 1 1/2Stunden Schwitzen, einer bekam einen Sitzplatz mit der kleinen Maus und das passierte uns so oft, sobald man im Osten Europas mit Baby unterwegs ist, hat man selbst einen Platz wenn man gar nicht möchte.
wir fuhren dann nach Siofok und hatten Spass am Balaton, Kleinste Maus war erst etwas skeptisch, hat es dann aber gemocht die Abkühlung.Dort natürlich Palatschinken und Hekk gegessen und getrunken, getrunken, getrunken, den es war echt heiss!
Zurück sind wir dann mit einem EC gefahren, der eben reservierungspflichtig war und wir natürlich keine Reservierung gehabt, war kein Problem, da man im Zug nachkaufen kann, wenn man den Bargeld hat, hatten wir aber keins mehr oder nicht genug, mit dem Schaffner verhandelt ob wir in Budapest einfach schnell an den Automat können und dann da bezahlen, so haben wir dann auch gemacht.Somit war die Frage des Morgens um Bezahlung von Reservierungen in ungarischen Zügen auch geklärt!
Noch schnell essen für die Nachtfahrt gekauft und was gegessen.
Um 19.10 Uhr ging unser Nachtzug der uns in 14 Stunden nach Brașov in Rumänien bringen sollte.
Im Nachtzug ganz klassisch werden die Tickets und Reservierungen vom Schaffner eingesammelt und am nächsten Morgen bekommt man alles wieder, wenn man das nicht weiss kann man da schon einen Schreck kriegen:-) . Da wird dann auch geweckt wenn man noch nicht wach ist.
Auf den Nachtzug haben sich einige sehr gefreut und wir haben diesmal auch ein 4 Bettabteil reserviert, ist schon angenehmer wie ein 6 Mann Abteil und nicht soviel teurer.Jedenfalls ist so eine Nachtfahrt sehr angenehm , wenn man da so in seinem Bett liegt und und Landschaft an seinem Fenster vorbei zieht, das ist so ein angenehmes Reisen und Schlafen konnten alle gut! Bis auf die Passkontrollen, sowohl von Ungarischer wie auch Rumänischer Seite und denn damit verbundenen Störungen des Nachtschlafes, obwohl bei uns war irgendwie nur ich wach .

Ganz gemütlich für uns 2.

11.7.
Wir kamen dann schön gemütlich und ausgeschlafen um 10.00Uhr in Brașov an. In die Stadt die uns sehr überraschte, dazu später mehr.Während Nico mit einem Teil der Kinder vor dem Bahnhof wartete und ich Geld holen war, bekamen sie von einigen wie aussah am Bahnhof leben Menschen , Süssigkeiten angeboten und das war einmal von vielen das die dortigen Menschen alle samt nicht reich oft ihr Weniges teilen wollten!
Sehr heiss wars und wir kamen erst 14.00Uhr in unsere Unterkunft, so liessen wir unser Gepäck in der Gepäckaufbewahrung und wollten eigentlich in Zentrum, aber irgendwie gingen wir falsch bzw. war uns dann irgendwie zu heiss, sodass wir doch erst zur Unterkunft fuhren und dort warten wollten. Da nahmen wir ein Taxi, kein Problem mit 5 Passagiere in einem 5 Personen Auto:” We are i Romania!” hat der Taxifahrer nur gesagt, na der hat uns dann wie wir später feststellten ziemlich abgezockt, aber was solls immer noch total günstig die Taxifahrt.
Wir hatten eine Ferienwohnung gebucht in einem Reihenhaus, das in einem Plattenbausiedlung stand. Eigentlich gar nicht weit weg vom Bahnhof und mit dem Bus auch schnell im Zentrum.
Wir haben dann dort im Garten auf die Vermieter gewartet, bzw. sind Nico ,ich und Nele was zu trinken kaufen gegangen, weil Getränke haben wir unglaublich viel gebraucht ! In der Zeit durften die anderen 2 in der dann schon mal in die Wohnung. Es waren total nette , hilfsbereite und freundliche Vermieter und die Wohnung für die nächsten 3 Nächte und die war richtig schön,zur grossen Freude von Kind Nr. 3 mit Badewanne, keine Ahnung wie oft die Wanne benutzt wurde in den 3 Tagen(Wir haben zu Hause nur Dusche!;-))
Die 2 Grossen hatten dann keine Lust mehr auf Stadt erkunden und blieben in der Wohnung während Nico, ich und Nele uns in die Altstadt aufmachten , die übrigens ausgesprochen schön ist!

Am Abend hatten wir dann hier in Transsilvanien ein ordentliches Gewitter, wie passend!

12.7.
Heute lag Stadterkundung an. Wir wurden beim Fahren in die Stadt vom Regen überrascht, als wir los fuhren war noch strahlend schöner Sonnenschein und beim Aussteigen nach 20 Minuten Regen, Regen Regen und da überraschten sie uns wieder die Rumänen: wir hatten also keine Regensachen oder langen Sachen dabei und schwuppdiwupp hatte Annika eine schöne warme Strickjacke und Nele hatte auch ein Pullover zum anziehen! Einfach unglaublich wie hilfsbereit und selbstlos die Rumänen waren die wir kennenlernten! Davon wie sich im Bus alle um Nele kümmerten und sie der “Star” des Busses jedes Mal war, ja manche verpassten sogar das Aussteigen , weils sie so mit der kleinen Maus beschäftigt waren. Es war wirklich unglaublich wie kinderfreundlich und hilfsbereit die Menschen waren, das hat uns wirklich mehr als überrascht, gerade von dem Land was ja nicht zu den reichsten Europas gehört, wo man viel Arbeit auf den Strassen sieht, das Land wo so viele Vorurteile herrschen, ich kanns jedem nur empfehlen es kennen zu lernen und wir kommen garantiert auch wieder und wollen noch viel mehr von diesem zusätzlich zu dem netten Land auch noch landschaftlich äussert schönem Land!
Da der Regen nicht aufzuhören schien, bin ich schnell zurück gefahren zur Unterkunft um unsere Regensachen zu holen, die wir dort übrigens als einziges in den ganzen 4 Wochen brauchten und habe die anderen in einem Donoutcafe warten lassen!
So konnten wir nun gut gerüstet die Stadt auch im Regen erkunden!
Wir fuhren die Seilbahn hoch zum Berg, gingen ins Museum, Finja ging noch zu einem Kinderfriseur und endlich wurden die Haare so wie wirs immer wollen, keine Ahnung in Norwegen kriegen sie es nie so hin und das war jetzt schon das wir das 2.Mal im Ausland total zufrieden waren, das letzte Mal wars in Kroatien.
Dann fuhren wir mit dem Taxi noch in ein Einkaufscenter und waren mal wieder geflasht von einem Supermarkt, so gehts uns immer sind ja nur die norwegischen gewohnt ;-). Danach fuhren wir zum Zimmer und ruhten uns am Nachmittag aus, bevor wir dann am Abend noch mal in die Altstadt fuhren und dort in einem netten rumänischen Restaurant assen!Danach noch Spielplätze unsicher gemacht und Eis gegessen.

13.7.
Heute gings mit dem Bus zum Schloss Bran, dem Schloss das als Dracula Vorlage gedient haben soll.Wie erwartet sehr, sehr touristisch und überlaufen, an sich hat es sich von den Innenräumen jetzt weniger gelohnt, aber an sich ein schönes Schloss mit einer tollen Lage. Die ganze Touristenstände davor sind auch ganz nett an zu schauen aber mehr auch nicht.
Viel interessanter war da der Bus der uns zurückfuhr, denn an dessen Decke hingen hunderten von alten Duftbäumen.

Duftbaumbus

Am Abend gingen wir nochmal in die Stadt entdecken einen wunderbaren Weg am alten Wehrgraben mit einer Klasseaussicht ueber die Stadt und gleichzeitig noch ein ordentliches Treppentraining.

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Interrail 2017, Tag 1-5, dag1-5

Jetzt will ich also mal ein bisschen mehr über unsere unglaubliche Tour schreiben. Ich werde immer so 5 Tage der Tour zusammenfassen.

Los ging es nun am 4.7. !

Wir starteten unsere Tour von Undersåker in Schweden, 1 1/2 Autostunden von uns entfernt.Von da, da wir da einen Parkplatz fürs Auto gefunden hatten. Auf dem Parkplatz wo wir vor 2 Jahren starteten, gabs nämlich nur noch eine eingeschränkte Parkzeit, zum Glück haben wir das eine Woche vorher abgecheckt!
Da unser Zug dort um 6.30Uhr fuhr, mussten wir also dementsprechend zeitig los und noch zeitiger aufstehen. Also der Wecker klingelte 3.45Uhr für uns Grossen, die Kinder durften noch ein bisschen länger schlafen.
Um kurz nach 6.00Uhr waren wir pünktlich am Bahnhof, ein wunderschöner Bahnhof, restauriert, gemütlich und mit einem Regal voll Bücher zum ausleihen! Da konnte man die Wartezeit gut verbringen.

Unser Zug kam pünktlich und fuhr uns nach östersund, wo wir in den Zug nach Stockholm um stiegen, danach gings über Malmö, Kopenhagen weiter nach Vejle, unserem ersten Etappenziel das wir um 22.00 erreichten. Es ging alles Super keine Verspätungen, die Kinder waren zwar aufgeregt , aber haben sich gut beschäftigt in der Zeit, die kleine Maus hat viel gestillt und geschlafen.
Die schwedische Bahn ist sehr zuverlässig,hat Steckdosen und vor allem Internet, es interessiert sich auch kaum wirklich für den Interrailpass, da sind die Reservierungen oft wichtiger, keiner von den schwedischen Schaffner hat sich den Interrailpass wirklich angeguckt, auch auf der Rückreise nicht.
In Vejle hatten wir ein Zimmer in einem Gästehaus gebucht gebucht,die sonstige Gäste waren deutsche Bauarbeiter auf Montage, gar nicht so einfach dort in der Gegend rund ums Legoland, was günstiges und zentrales zu finden. So entschieden wir uns statt auf den Bus zu warten , den Weg zu Fuss zu gehen, Fehler!!!! Irgendwie hatten wir einen der wenigen Berge in Dänemark erwischt , den wir hinauf mussten und das nach dem ganzen anstrengenden, langen Tag! Gab halt etwas Ärger zwischen uns, weil mein liebster Mann ja laufen wollte und nicht auf den Bus warten, aber zum Schluss haben wirs ja geschafft, war eben ein langer Tag jeder etwas genervt zum Schluss, aber das gehört ja irgendwie dazu zum Urlaub dazu ;-). Unterkunft ging so, war jetzt nicht unser Favorit, aber sauber und sollte uns ja nur zum Schlafen dienen.So fielen wir alle ziemlich schnell in den Schlaf.
Fazit des längsten Fahrtages: Anstrengend aber gut machbar!

5.7.
Wir standen recht zeitig auf, wie eigentlich meistens in diesem Urlaub! Wir wollten ja ins Legoland! Wir fuhren also mit dem Bus nach Billund ins Legoland und hatten wie immer unseren Spass, Gross und Klein und auch sehr klein! Sie genoss ihren ersten Vergnügungspark und fand es einfach nur Klasse!Es war auch relativ leer, also das haben wir schon um einiges voller gesehen und das Wetter war auch ideal, nicht so warm und nicht so kalt, echt angenehm dieser Besuch.


Wir waren bis 17.30Uhr im Legoland und danach haben wir noch Vejle erkundet, an einem wirklich leckerem Imbiss gegessen und am Stadtstrand gespielt und die Kleinste hat Unmengen an Sand gefuttert.

Lecker Sand gefuttert

6.7.
Heute gings dann weiter mit dem Zug nach Berlin. Entspanntes Fahren 3 Züge mit einer Gesamtzeit von 6 Stunden, also wirklich easy ;-).
So sahs aus wenn wir unterwegs waren:
und
In Flensburg Grenzkontrolle wegen G20,wir wollten eigentlich auch noch Hamburg ansehen, aber haben den Gedanken dann verworfen, war uns zu teuer die Gepäckaufbewahrung und dazu noch Hamburg im Ausnahmezustand wegen des G20Gipfels, das war es uns dann nicht wert. Wir kommen ein anderes Mal wieder Hamburg keine Sorge!
Im ICE von Hamburg nach Berlin dann Platz im Kleinkindabteil gefunden, zumindest ein paar von uns und ich muss sagen das ist schon genial mit diesem Abteil.Platz und Ruhe für die Kleinsten und andere Kinder, die Zeit verging wie im Flug.
Dann in Berlin angekommen, wir hatten ein Hostel mitten in Friedrichshain, sehr zu empfehlen, echt preisgünstig, Zentral, ruhig und sauber. Wir hatten ein 6 Betten Zimmer für uns allein, d.h. relativ viel Platz , sogar mit eigenem Bad und WC und ganz wichtig WLAN!
So haben wir erstmal den Kiez erkundet und vor allem Annika ihren grossen Wunsch erfüllt: ein Nasenpiercing!Das Piercing und Tattoostudio subculture, war gleich gegenüber beim Hostel und vorher schon im Internet entdeckt und nach Erfahrungsberichten ausgesucht und es machte sowohl im Internet, wie auch in echt einen guten Eindruck.und Piecer Klex machte einen guten Job , die Beratung war auch fantastisch und der Hund war sowieso Klasse! Sie war auch nicht die Erste aus Norwegen die zum Piercen kam , der Preis ist einfach unschlagbar wenn man es mit norwegischen Preisen vergleicht;-)

Während ich auf Annika wartete, der Pausenraum des Studios?!

Als wir so durch Friedrichhain schlenderten und natürlich hungrig waren , könnte man meinen die Berliner essen nur, überall kann man was zu Essen finden und zwar alles mögliche , wir entschieden uns dann für Sushi ,zumindest 2 von uns . Man die Preise sind unschlagbar, undenkbar hier und wir anderen 2 entschieden uns für Hausmannskost vom Fleischer ,lecker !Danach noch zu den Eispiraten am Boxhagener Platz, die uns schon vorher von leitmedium empfohlen wurde und ja ganz zu Recht! Eishimmel!
An diesem Abend fragte ich mich das erste Mal seit Jahren, ehh: Warum sind wir eigentlich in Stjørdal gelandet?Ist Norwegen wirklich unser Ort?
Denn Abend verbrachten wir noch auf dem Spielplatz, im Waschsalon und Nico u. Annika gingen nochmal auf Fototour.

7.7.
Heute stand Berlin Bummel auf dem Plan.Wir sind ins Naturkundemuseum, was Finja jetzt etwas langweilig fand. Ich fand es schon wie in meiner Kindheit toll!

Mauergedenkstätte und The Story of Berlin am Kufürstendamm stand auf dem Programm, das Museum fand Finja jetzt wiederum viel interessanter!

Museum über die Geschichte Berlin, lohnt sich!

Danach noch shoppen am Alex.
Abends dann noch mal Eispiraten und ein Riesengewitterschauer, da mussten wir uns erst mal eine halbe Stunde unterstellen.

8.7.
Nico war heute schon zeitig unterwegs zum Fotografieren. Wir sind dann zum Tierpark gefahren, sonst haben wir ja meist den ZOO besucht diesmal war nach vielen langen Jahren aber der Tierpark dran und ich muss sagen das hat sich gelohnt, ein schöner Park, super Gehege, oft ohne jeden Zaun. Nele war so begeistert, ihr allererster Tierparkbesuch war ein voller Erfolg!

Danach noch einkaufen für die morgige Fahrt nach Budapest und am Nachmittag gingen Annika, ich und Finja noch zu Madam Tussaud, was clever war von der Zeitwahl wir hatten keinerlei Wartezeit und mit unserem Gutschein ja noch 50% Rabatt.Danach noch obligatorisch durchs Brandenburger Tor, das Holocaust Monument besucht und zum Schluss noch zum Potsdamer Platz,wo gerade die Gelato World Tour war .Mir hat am Besten das Cranberry Hanf Eis und das grüne Smoothie Eis geschmeckt.
Mein Fazit zu Berlin: Ein Teil meines Herzens gehört definitiv Berlin, es war die Geburtsstadt meiner Grosseltern und meiner Mutter, ich fühle mich unglaublich wohl in Berlin,ja fast kann man sagen ich fühle mich da heimisch, wenn auch nicht gerade am Kurfürstendamm ;-).
Tolle Stadt!Und wieder kommt die Frage auf warum leben wir ausgerechnet in Stjørdal?

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Interrail2.0 4 Wochen,12000km

Liegen hinter uns! Ein ausführlicher Bericht folgt natürlich noch. Hier mal kurz zusammengefasst und die ersten Bilder.

Es hat super geklappt mit der Kleinsten, sie ist einfach zufrieden wenn alle wichtigen Personen um sie herum sind, da ist es egal ab Zug, Stadt oder verschiedene Unterkünfte, praktisch war das wir noch stillen, sowohl um in den Schlaf zu finden vor allem in Zügen oder einfach als Flüssigkeitszufuhr, denn eins war es :WARM, vor allem in Rom. Jetzt ist die Hitzewelle wohl noch grösser, so ziemlich in allen Ländern die wir bereisten!
Es anstrengender war es mit/für unsere 7 jährige, die halt auch mal die Nase voll hatte von noch einer Stadt besichtigen, aber durch Motivation gings es dann meistens gut oder auch Kompromisse, das ein Teil eben noch auf eine Burg hoch ging und der andere Teil im Park/Spielplatz blieb. Unsere Grosse die mit war, also unsere fast 16jaehrige war zu Letzt nach eben mehr als 4 Wochen natürlicherweise von den Geschwistern genervt u. sicher auch von uns Eltern 😉 , aber für sie war es die letzte so intensive Zeit mit uns u. den kleinen Geschwistern, da sie ein FSJ in Deutschland beginnt im September, sie dann also Ruhe vor uns hat 😉 .
Die Route war dann doch etwas anders wie ursprünglich geplant, da es einige Probleme mit einigen Hostels gab, da wurde plötzlich mehr Geld verlangt wie vorher bestellt,die riefen vorher an um das zu sagen, also Kaution für dies und das, dann noch extra Geld für Bettwäsche usw., sodass wir die Route dann umstellten und einige Probleme gab es mit Zugreservierungen, die verlangt sind vor allem in Frankreich, aber dann ausgebucht waren, da pro TGV nur eine bestimmte Anzahl Interrailplaetze sind und die dann ausgebucht waren.Aber wir waren dank Interrail ja flexibel.
So führte uns unsere Reise in 9 verschiedene Länder, wir fuhren durch 12 :-)! In 12 verschiedenen Unterkünften schliefen wir, dazu noch 2 Nachtzüge, von denen einige wieder überraschten , dank Airbnb, dazu später mehr. Lernten soviele europäische Städte kennen, von denen uns einige sehr überraschten und einige naja sagen wir jetzt nicht enttäuschten, aber wo wir uns fragen was die Faszination der Städte ausmacht, auch dazu später mehr.Lernten ganz viele interessante , tolle Menschen kennen ja genau das macht den Vorteil des Zuges oder überhaupt des öffentlichen Nahverkehrs aus und kann auch Airbnb ausmachen, wenn man dort die richtigen Unterkünfte bucht.Haben die unterschiedlichsten Landschaften Europas gesehen und genossen, Geschichte geschnuppert und auch genug Spass gehabt!
Zusammenfassend kann ich sagen, es war garantiert nicht die letzte Reise mit Interrail für uns!

Ja auch das ist Interrailleben

Besser Bilder findet ihr wie immer beiNicos Atelier
Wie dieses hier zum Beispiel:

4 uker og 12000km med toget er bak oss! Og dette var igjen en uforglemelig opplevelse!
Med minste var det absolut ikke noe problemet, da er det viktigste at alle er rund henne, det samme om det er en tog, en by eller en fremmed innkvartering. Et stort fordel var at vi enda amme, både til å finde ro i toget eller som væskeinntekt, fordi det var VARMT!Nå er varmebølgen enda sterkere i alle de land som vi besøkte.
Med 7 åring var det litt anstrengender hvis vi skulle besøke enda en by, men med litt motivasjon(Is er alltid en bra motivasjon!) eller litt imøtekommende behov til henne og alle andre, så delte vi oss, en del gikk opp til enda en slott og de andre koste seg i parken eller på lekeplassen, så gikk det helt fint. Vårt nesten 16åring hadde til slutt selvfølgelig nok fra oss foreldre og også nok av begge lile søsken, men til hun var det de siste så intense samvær med oss, fordi hun går fra september til Tyskland, da har hun nok ro fra oss 😉 .
Vi hadde noen problemer med noen hostels og med togreserveringer så blir vårt tur litt anderledes en planlaggt, men de er ja fordel med Interrail, denne fleksibileteten.
Så gikk vårt tur i 9 land,vi kjørte gjennom 12 ;-), vi hadde 12 forskjellige innkvarteringer og 2 nattog, da fands igjen noen positive overraskelser, som finds alltid på Airbnb hvis leter etter. Vi lærte så mye forskjellige europeiske land og byer kjenner, noe har overrasket oss, andre da spør vi oss hvorfor de er så populær, mer kommer seinere.Vi blir kjent med masse interessante mennesker, da er tog og offentlig kollektivtraffik,det beste . Vi har sett masse utrolige fine landskap, mye historie sett og lært og hadde masse gøy på reisen!
Dette blir sikker ikke vårt site reise med Interrail!


Som alltid finds her de riktige gode bilder Nicos Atelier

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Ein Jahr Upps :-) , Et år upps :-)

Ein Jahr ist unser kleines Upps, unsere kleine Überraschung jetzt schon alt und ich muss sagen die schönste Überraschung die mir je passiert ist!Du zeigst uns noch wie schön es ist so ein kleines Wesen ins Leben begleiten zu dürfen, du zeigst uns wie viel Kraft und Energie du hast, du zeigst uns einfach das du noch gefehlt hast in unserer Familie!
Mit dir ist alles anders wie mit den anderen 3en, das fing ja schon in der Schwangerschaft, in der du schon für viele Sorgen gesorgt hast.Trotzdem du so klein und leicht warst bei der Geburt, hast du von Anfang an gezeigt, das du einfach eine Menge Energie hast , eine Menge Kraft, aber gleichzeitig auch unheimlich viel Nähe brauchtest. Ja die erste Zeit hast du im Prinzip auf uns gelebt ;-), aber dann warst du so ein zufriedenes Baby vom ersten Tag an. Das Stillen konntest du sofort , hast damit viele im Krankenhaus überrascht, wie gut und wie fordernd du da warst und wir sind auch weiter unseren Stillweg gegangen, auch wo einige Krankenschwestern nervös wurden, weil du eben nicht so zulegtest wie du solltest, aber auch da zeigtest du einfach du bist nicht wie alle anderen!
Du hattest eine ausgesprochene Lieblingsseite, wo du Physiotherapie bekamst, die du anfangs schrecklich fandest, die wir oft unterbrechen/abbrechen mussten , weil du so weintest u. nur bei mir auf dem Arm zu beruhigen warst, doch zum Schluss hast du es geliebt, wolltest gar nicht mehr gehen, da weintest du dann weil wir gehen mussten.
Inzwischen hat sich das mit der Lieblingsseite gegeben.
Du hast meist alles Neue und Fremde mit Skepsis betrachtet u. liebtest keine neuen Situationen, am Besten wars zu Hause bei Mama u. Papa, doch auch das hat sich inzwischen total geändert, nun bist du neugierig auf Neues, magst Fremde Menschen, hast für fast jeden ein Lachen.
inzwischen ist alles Neue ein Abenteuer, solange jemand vertrautes in der Nähe ist.
Du liebst deine grossen Schwester, hast da einen absoluten Liebling, aber bist gerne auch bei den anderen 2en.
Die letzte Zeit hast du dich motorisch unheimlich schnell entwickelt, es wird jetzt nicht mehr lange dauern bis du deine ersten freien Schritte gehen wirst, das Laufen an Gegenständen funktioniert ohne Probleme und du bist Krabbelnd so schnell geworden und liebst es die Treppe hoch zu klettern, immer u. immer wieder.
Reden tust du wie ein Wasserfall und lernst unheimlich schnell neue Wörtern und hast jetzt schon einen Sprachschatz von bis zu 15 Wörtern natürlich in Deutsch, aber auch schon ein norwegisches Wort( hadet- Tschüss).
Du bist ganze 28cm gewachsen in dem einem Jahr und hast dein Geburtsgewicht mehr als vervierfacht, eine wirklich stolze Leistung!
Jetzt bist du kein Baby mehr sondern ein Kleinkind!Ein immer noch eigentlich immer gut gelauntes( es sei den du bekommst Zähne, hast Hunger oder bist Müde), eine kleine Quasselmaus, die so neugierig die Welt und das Leben erkundet danke für die ersten fantastischen 365 Tage mit dir! Das Jahr ist so unglaublich schnell vergangen!


Ett år med vårt lille Upps er allerede forbi, du som er vårt største og beste overraskelse vi fikk!Hverdag vise du oss hvor fint det er å har en så liten vesen igjen i familien! Å har lov å ledsage deg i det store verden er en gave!
Med deg er alt annerledes en med de andre 3 , du har din helt egen vei, din helt egen utvikling helt fra svangerskapsbegynnelse til fødsel med så mange problemer, men direkt etter fødsel har du vist din sterke til tross du har vært så bite lite!
Amming funker til fra starten, det på sykehuset var skikkelig imponert, bare 2 dager med sonde men fra dag en meg ordentlig suggetakk og stort skriking allerede på nyfødtintensiven. Vi gikk selvsikker gjennom amming også hvor vekten ikke gikk opp som helsesøster har forventet , men vi klarte de! Og vi fortsette med amming vi for se hvorlenge, men en slutt er ikke i sikt.
Du trengte så mye nærhet og trygghet,, mye mer en alle 3 før deg. Du trengte en helt andre omsorg, vi hadde så mye timer både på helsestasjon , fysioterapi eller legen, men alt stå i dag bra med deg. Din utvikling er helt så som de skal. Du krabber, gå rundt hvis du kan holde deg og like å krabbe opp trapper. Og denne smil hvis du klarte noe, er så utrolig, så stolt!
Du har vært skeptisk til nye mennesker og nye situasjoner, men nå er du sikker og smiler til alle som du møter, du oppdager hver dag mer og mer fra din omverden.
Du snakke så utrolig mye, mye mer ord en dine søsken hadde i din alder, du kan allerede 15 ord, fleste selvfølgelig på tysk, men også noen på norsk.
Du har vokst 28cm og har mer en fireganger din fødselsvekt, bra jobbet!
Fra idag er du ikke lenger en baby mer, nei du er nå et småbarn, som vil oppdage sin verden og vi er så heldig å har lov å følge deg videre!
Tusen takk for de første fantastiske 365 dager og vi gleder oss på alle som kommer! Dette året gikk så utrolig fort forbi.
Tusentakk at du kom til oss!

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Schon wieder ein Schuljahr um, Igjen et skoleår forbi

Schon wieder ist ein Schuljahr fast vorbei, dieses Mal das erste mit 3 Schulkindern und doch ist es ganz anders verlaufen als vor einem Jahr gedacht. Ich hätte doch nicht im Traum damit gerechnet das Finja seit Januar auf eine Privatschule geht und ich muss sagen es war die richtige Entscheidung!
Heute rückblickend möchte ich noch mal die Gründe zusammenfassen warum es eigentlich dazu kam.
Es waren viele kleine Probleme die dann zu einem grossen wurden, nämlich, das unser so lebenslustiges, wissbegieriges Kind, das sich so auf die Schule freute, sich verweigerte, nicht in die Schule wollte, nicht mehr erzählte, verschlossen wurde und das schon nach kürzester Zeit.Man muss dazu sagen, sie war immer ein Kind was freudig von sich aus erzählte was im Kindergarten passierte.
Die Schule, die wir schon von Saskia u. Annika Kannten, aber nie von der ersten Klasse, sondern nur ein Jahr bzw. 3 Jahreu. rückblickend betrachtet , auch problematisch für Annika war, da war der grosse Vorteil einer super Lehrerin, die die soziale Problematik, die an der Grenze zu Mobbing war, auf wiegte, ja eine Lehrerin die Annika so viel weiter brachte, also eigentlich ein relativ gutes Verhältnis zu der Schule.
In der 1.Klasse waren nun 26 Schüler, mit 2 Lehrern , aber eigentlich sollten es 3 Gruppen sein u. ein Lehrer der Kontaktlehrer der gar nicht in der Klasse war, sondern in der Parallelklasse , sie hatten zwar eine gute Zusammenarbeit die Lehrer , aber ist nun mal etwas schwierig wenn der verantwortliche Lehrer gar kein direkten Unterricht hat. Das hat alles mit der räumlichen Enge zu tun unter der die Schule leidet, Anbau ist gerade im Gange und die klasse erhielt später dann auch 3 Gruppenraeume, sodass der verantwortliche Lehrer, dann in der Gruppe war.Es war also mehr als eng im Klassenzimmer.
Dazu kam das wir ja eine Legasthenie Problematik in der Familie haben und wir da natürlich ein Auge auf die Entwicklung hatten und das auch deutlich ausdrückten und bei den ersten Zeichen die da auftraten und die traten auf, was zur Hausaufgabenverweigerung führte. Es wurde abgewiegelt, etwas extra mit ihr Lesen geübt, was auch half, aber das geschah nur ein oder zweimal, was viel zu wenig war.
Die Nachfrage nach dem Ergebnis der herbstlichen Überprüfung die eben den Stand und etwaigen Hilfebedarf aufdecken soll, wurde uns auch nach Nachfrage nicht beantwortet.
Auch im Sozialen fühlte sich Finja nicht wohl und vor allem nicht sicher, da passierte einiges auf dem Schulhof in den Pausen, ich holte sie einige mal voll gestopft mit Laub im Kapuzenpullover ab , auf Nachfrage was passiert war, ach der und der aegert uns, ja hast du nicht den Lehrern Bescheid gesagt? “Nein warum sollte ich ?Die helfen sowieso nicht , das habe ich schon einige Male vorher versucht!”
Oder sie erzählte mir das sie ihren Tourpartner nicht an die Hand fassen möchte, wenn sie auf Tour gehen laufen sie immer Paarweise und müssen dabei anfassen, weil sie weiss das er immer poppelt und die Hande in die Nase und den Mund nimmt, ohne sich die Hand abzuwaschen/abzuwischen. Es hat sie regelrecht angeekelt, was ich auch verstehen kann. Das Thema habe ich mit den Lehrern besprochen, sie sagten das wird besprochen, aber da passierte nix.
Als Eltern weiss man ja gar nicht wie es eigentlich im Unterricht ist, wie die Lehrer sind im Unterricht, wie sie mit den Schülern umgehen, man ist ja nie dabei.;-)
Einen kleinen Einblick wie es wohl sei, bekam ich dann bei der Weihnachtsvorstellung,dort haben sie ein Programm geübt und irgendwie sollte Finja am Mikro stehen und singen, so haben sie zumindest geübt und sie hat sich auch gefreut, plötzlich war da aber ein anderes Kind welches krank war beim Üben vorher. Bei der Vorstellung hat man ihr nix angemerkt, sie hat fleissig mitgemacht, doch hinterher war sie so traurig und brach in Tränen aus und statt sie zu trösten, sich zu entschuldigen das das passierte und vielleicht eine Alternative an zu bieten, das machte die grosse Schwester die vorschlug das Finja eben was anderes “Wichtiges” ins Mikro sagen darf, wurde gesagt jetzt nimm dich zusammen, hör auf zu Weinen, geh was Schönes essen.
Dachte ich mir ok, also mein Kind hat das Recht traurig zu sein und auch zu Weinen, sie wurde auch nicht gelobt das sie trotzt des Missverständnisses, die ganze Show durchgezogen hat und eben erst hinterher traurig war. Essen als Trost?Und keine Alternative suchend wie man ihr helfen kann.
Da wusste ich dann etwas besser warum sich Finja da in der Schule nicht wohlfühlte! Zu diesem Zeitpunkt stand der Schulwechsel übrigens schon lange fest.
Eine grosse Stärke Finjas ist es übrigens, und daran hat der Kindergarten immer fleissig geübt ,das sie ihre Gefühle und Sorgen , Probleme ausdrücken kann! Sie merkte aber ganz deutlich das das in der Schule nicht erwünscht war bzw. dann gar nicht darauf eingegangen wurde.
Deshalb resignierte sie, erzählte eben auch uns nix mehr.
Die Liste lässt sich sicher noch weiter fortsetzen, im Grunde fühlten wir uns als Eltern nicht ernst genommen und auch Finja nicht.Da wir wussten das es noch 10 lange Jahre werden können mit allen Problemen die auftauchen können und ich es so Schade finde wenn ein Kind bereits im ersten Halbjahr der ersten Klasse nicht mehr in die Schule will, ja anfängt sich zu verweigern.Ich bin der festen Überzeugung jedes Kind will lernen!So mussten wir also handeln und die Einzige Möglichkeit hier war eine private Christliche Schule und das war eine gute Alternative!
Trotz der Portion Christentum die uns Atheisten nun begleitet sind wir froh und haben unsere “altes” Kind zurück!ein Kind was gerne zur Schule geht, was lernen will, wissbegierig ist noch sehr verspielt, aber das wird einfach eingebaut in den Schulalltag als Lernmethode, ein Kind was sowohl vom Schulalltag erzählt wie auch vom Unterrichtsstoff.
Es ist eine Klasse von nur 4 Schülern, die viel mit der 2 Klasse zusammen ist, davon unglaublich profitiert. Eine unheimlich gute Schulgemeinschaft, man muss dazu sagen, das viele Schüler an die Schule kommen , die an anderen Schule gemobbt wurden, das führt zu einem wirklich speziellen Miteinander.
Nach 2 Wochen konnte sie übrigens lesen obwohl die Klasse schon viel weiter war im Stoff, kein Wunder mit nur so wenig Schülern. Am ersten Tag schnappte sie sich ein Blatt Papier und”schrieb” eine Geschichte, ganz freiwillig.Sie macht zwar immer noch nicht wirklich gerne Hausaufgaben , aber sie macht sie ;-).
Die Zusammenarbeit mit den Lehrern klappt hervorragend, wenn etwas ist wird Bescheid gegeben, so auch nach dem Test zur Lernstandkontrolle im Frühjahr( das passiert immer 2xim Jahr), wo eben Defizite auffielen , an denen wir gemeinsam arbeiten können , wo wir gemeinsam schauten wie wir ihr helfen können.
Es war für uns also die absolut richtige Entscheidung , wir fühlen uns wohl, Ernst genommen und Finja fühlt sich wohl und das ist das Wichtigste!
Ich weiss wir sind unbequeme Eltern, Eltern die nachfragen, Eltern die fordern, nämlich das es den Kindern gut geht, wir wissen wie schwierig Schule sein kann bei bestimmten Herausforderungen, wir wissen das Probleme zu spät erkannt werden können und deshalb setzen wir zeitig an.
Wir wissen auch das die erste Schule gute engagierte Lehrer hat ,sind dankbar das Annika durch diese Lehrer aufblühte, aber sehen auch die Herausforderungen!
Wir sind dankbar für das norwegische Schulsystem einer Einheitsschule, sind aber auch froh eine Alternative zu haben und weiss das sowohl in Norwegen , wie vor allem auch in Deutschland viele Kinder und Eltern am Schulsystem verzweifeln.

Igjen er et skoleår forbi, denne gangen første året med 3 skolebarn og alt har blitt annerledes en vi har tenkt for et år siden !
Aldri hadde jeg tenkt på at Finja går på privatskole!
Idag vil jeg skrive litt om grunner at vi valgte å bytte skolen.
Det var mange små problmer som førte sammen til at problemer blir så stor at vi valgte denne alternativen.
Finja er et barn som liker å låre, som er nysgjerrig og et barn son gjerne etterspør ting .Hun har gledet seg veldig å beginne på skolen, men etter kort tid, var denne glede forbi, ja hun har nesten vegret seg, fortallte ingenting fra skolen, hun er et barn som alltid fortelle var skjedde i barnehage og ellers om dagen.
Skolen som hunbeginnte kjennte vi fra de 2 eldre søsken, men aldri fra første klassen, de var bare noen år som de gikk på denne skolen og vi er veldig takknemlig at Annika gikk på denne skolen, fordi da fant hun lærer som hjalp henne så mye, utrolig mye!
Denne plassproblematikk, som blir ja endre snart, men hjelpe ikke i vårt tilfelle, er et av problemer som jeg ser, klassen skulle egentlig vårt delt i 3 grupper , men hennes kontaktlærer hadde Finja ikke i vanlig timer, jeg vet dette har endre seg etter jul, men hjalp ikke Finja. Jeg vet også at lærer jobbet veldig tett sammen, men en kontaktlærer som har ikke noe undervisning er egentlig veldig dumt.
Med et veldig sterk dysleksi problematikk i familien passer vi selvfølgelig ekstra og forklarte dette også veldig tydelig fra beginnelse av og første tegn kommer veldig fort og vi har sagt fra, men blir ikke tatt helt på alvor, hun fikk ekstra hjelp til øve å lese, men bare 1-2 ganger, til tross at vi sa at denne lite hjelp hjalp allerede at hun blir bedre og sikrer med bokstaver, vi snakke da ikke enda om lesing ;-).Vi etterspurte resultat av kartleggingsprøve, men fikk ikke svar i det hele tatt, bare jaja det gikk greit men ikke mer, hverken om hun klarte det bra eller om hun hadde problemer.
hun har vegret seg å lese, har vegret seg å gjøre lekser, dette har vi tatt opp med lærer, det har snakket med henne og leksene blir litt bedre, men bare 2 uker.
Men dette var ikke bare da hvor Finja ikke blir tatt på alvor også med det sosiale, spesiellt i friminutte, jeg har hentet flere ganger med masse løv i genser, jeg spurte hvor kommer dette fra hun svarte” Noen erter oss i frimuttene og dyttet meg i løv.” Jeg spurte om hun gikk ga beskjed til lærer oh hun svarte ” Nei,fordi de hjelper ikke meg, jeg har spurt flere ganger før!”Altså hun følte seg aldri trygg på skolen.
Eller hun fortalte at hun vil ikke tar turparnter på hånd på turen, fordi han har finger alltid i nesen eller mund uten å vaske eller tørke finger før han tar hennes hand, hun syntes dette var så ekkelt og dette forstår jeg god! Jeg tok det opp med lærer , men ingen reaksjon, jaja vi snakke om dette , har han sagt, men ingenting skjedde.
Som foreldre vet vi ja ikke hvordan det er i undervisning, hvordan lærer forholde seg. Jeg fikk et lite innblikk ved juleavsluttning, barna hadde øvt et programmet og Finja skulle stå ved mikroen, men ved forestilling har da plutselig stod et barn, som var syk i flere prøver. Etter forestilling har Finja plutselig gråtet , vi fikk vite fordi hun kunne ikke stå og synge i mikroen, som hun har øvd på og gledet seg til, som sagt hun har gråtet først etter hele forestillingen.
Men læreren sagte bare :”tar deg sammen og spise deilig mat.” Hun tok Finjas følelser ikke på alvor og lettet også etter ingen løsning, henens store søster kom på noen ide som hjalp. Finja hadde lov å sier noko “viktig” i mikroen denne kvelden .
Men det viste meg hvordan at hennes lærer ikke tok ikke henes følelser på alvor og ja det er lov å være trist ;-), letet ikke etter en løsning og tilbud mat som trøst ?Veldig dårlig ide syns jeg da. På denne tid var det allerede klar at Finja bytte skolen.Finjas stor styrke er at hun kan uttrykke følelser ,sorg og problemer, en ting som barnehage har mye jobbet med, fordi dette var ikke altid så!
Dette å ikke blir tatt på alvor i så mange tilfelle er sikker et stort grunn at hun ikke trivtes på denne skolen.
Denne liste kan er sikker mye lengre, vi foreldre følte oss ikke tatt på alvor, Finja også ikke og i tillegg følte hun seg ikke trygg og trivtes ikke.
Vi vet at 10 år med problemer kan blir veldig lenge og veldig krevende og dafor valgte vi å reagere veldig fort!
Ja vi tar lite kristendom i vårt ateistiske liv, men det var et alternativ som viste seg å være fantastisk, fordi vi fikk vårt barn tilbake som liker å lære, som liker å snakke om skolen og hverdagen! Alle barn liker å lære i utgangspunktet, alle er nygjerrig og full av indre motivasjon! Og al dette kom tilbake, hun klarte å knekke lesekoden etter 2 uker på nye skolen, har hentet inn stoffet fra nye klassen, som hadde allerede da lært alle bokstaver, helt klart med bare 4 elever er helt andre ting muglig! Hun gjør lekser, sikker ikke altid gjerne ;-). Første og andre klassen har mye timer sammen, som er bra for Finja. En helt fantastisk felleskap fra hele skolen.
Sammenarbeid med skolen funker fantastisk, hvis da skjer ting får vi beskjed. Vi fikk vite med enfgang etter kartleggingsprøve, at det finds litt problemer , vi fikk vite hvordan skolen jobbe med denne problemer og hvordan vi kan hjelpe osv, altså akkurat så som vi ønsker dette!
Til oss var dette altså absolut en riktig valg!Finja føler seg trygg og trives på skolen det er det viktigste!
Vi vet vi er ubekveme foreldre, vi er foreldre som krever noe, som maser lærer, som etterspøre fordi vi vet hvor vanskelig skolen kan blir hvis problemer blir ikke tar på alvor og da hadde vi ikke ne lyst på en “kamp” fra første året hvis det finds gode alternativer!
Vi vet at Finjas første skole har også har veldig god og engagerte lærer, ja vi er veldig,veldig takknemlig at Annika hadde da så helt fantastiske og gode lærer og hvordan hun har utviklet seg med hjelp av denne lærer, men vi ser også utfordringer i denne skolen !
Vi er også veldig takknemlig for dette norske skolesystem, for denne enhetsskolen, men er også glad at vi hadde en alternativ, jeg vet at mange elever og foreldre i Norge og spesiellt mange i Tyskland sliter så mye i skolesystemet!

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Schwanger in Norwegen(Blogparade)

Heute möchte ich bei der Blogparade der Citykinder Schwanger im Ausland teilnehmen.
Ich habe ja die Erfahrung von 2xschwanger in Deutschland und 2x schwanger in Norwegen und über die Schwangerschaften in Norwegen möchte ich heute schreiben.
Im Grossen und Ganzen ist es in beiden Ländern recht ähnlich. In Norwegen ist es nur so das man hier einen Hausarzt(fastlege=fester Arzt )hat der einem bei allem betreut , so auch in der Schwangerschaft, man kann dazu oder auch alleine eine Betreuung bei der Hebamme haben, da ist es wiederum so die sucht man sich nicht aus, sondern jede Gemeinde/Stadt hat angestellte Hebammen,die dann für einen zuständig ist.Da ich mit meiner Ärztin mehr als zufrieden bin, habe ich mich die gesamte Schwangerschaft von ihr betreuen lassen, ohne Hebammenbesuch, zumindest bei der letzten Schwangerschaft,bei der da vor hatte ich auch einige Hebammenbesuche,die empfand ich jetzt aber nicht als so viel besser , das ich sie das letzte Mal weg liess.
Bei einer normalen Schwangerschaft hat man 9 Untersuchungen waehrend der Schwangerschaft , die 1. in der 8-12 Woche, meist eher in der 12. Woche, danach Woche 24., bis zur Woche 36. dann alle 4 Wochen u. danach alle 2 Wochen. In der Woche 18. hat man den Ultraschalltermin, ja es gibt bei normal verlaufendender Schwangerschaft nur einen Ultraschalltermin, der dann in Ultraschallcentren durchgeführt wird, die an den Kliniken sind.
Bei den Untersuchungen passiert das selbe wie in Deutschland, von Blutdruck über Urinkontrolle usw.
Durch meine Vorgeschichte mit mehreren Fehlgeburten und da ich bei der letzten Schwangerschaft über 38.Jahre, etwas anderes ALter wie in Deutschland da zählt man mit 35 ja schon als Spätgebärend war bekam ich schon eher einen Ultraschall und zwar um die 12. Woche mit der Blutprobe zur Pränataldiagnostik.
Also wie gesagt alles bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft, wenn dann wie bei mir so einige Probleme auftauchen wird man dann vom Hausarzt an die Spezialisten in den Kliniken überwiesen, wo dann extra Kontrollen stattfinden und gegeben falls extra Ultraschalluntersuchungen, so war ich dann im Prinzip alle 2 Wochen in der Klinik zur Kontrolle dazu wöchentliche Hausarztkontrollen(Blutdruck) und später dann wöchentlich in der Klinik und in der 35.Woche wurde ich dann stationär eingewiesen, wegen meines Blutdrucks und da die Kleine Maus im Bauch viel zu klein war.
Zur Geburt selbst ist es so das man in der Regel in der Klinik entbindet in der man auch den Ultraschall hat, in in meiner Region sind es 2 Kliniken zur Auswahl, einmal 40km nördlich oder 40km südlich, die habe ich gewählt die Universitätsklinik St.OLav in Trondheim.
Hier im Flächenland Norwegen können die Abstände schon mal etwas länger sein, was nicht so selten auch zu Geburten im Auto auf der Landstrasse führt oder nur ganz knapp die Kliniken erreicht werden. Manche Frauen gehen dann auch ab Geburtstermin in die Hotels die oft zu den Krankenhäusern gehören, wenn der Abstand zur Klinik richtig weit oder beschwerlich ist(Fähren abhängig oderso). Da ist auch ein grosses Thema hier, da immer mehr kleine Krankenhäuser geschlossen werden bzw. die Geburtsabteilungen.
Da haben wir hier Glück das wir zwischen 2 Krankenhäusern wählen können 😉 .
Hausgeburten sind geplant eher unbekannt und finden nur sehr, sehr wenig statt, selbst ambulante Geburten sind die Ausnahme.
Meine erste Geburt in Norwegen vor inzwischen 7 Jahren war eine ambulante Geburt, genau wie die 2. Geburt in Deutschland vor inzwischen fast 16 Jahren.
Auch die letzte Geburt war eigentlich wieder als ambulante Geburt gedacht, aber durch die Schwangerschaftsprobleme und die Frühgeburt, war es natürlich nicht möglich.
Meine Geburtsbericht kann man hier lesen
genau wie die Zeit auf der Neugeborenenintensiv hier.
Zusammenfassend kann ich sagen, das hier in Norwegen weniger kontrolliert wird, bei Normalverlauf, das man entspannter ist, man vielleicht einfach mehr der Natur vertraut, nicht ständig kontrolliert , aber wenns eben notwendig ist genau kontrolliert wird.Man hat weniger Wahlmöglichkeiten, sowohl was die Klinik angeht wie auch die Hebammen. Die Kliniken sind eher noch Kliniken, nicht so gemütlich wie in Deutschland die Kreisssäle.
Dafür ist die Personalsituation meist viel besser, wie überall im Gesundheitssystem in Norwegen.Angehörige sind immer willkommen und es wird immer versucht den Wünschen der Frau/Familie zu entsprechen, Familienzimmer sind Standard usw.

Der grosse Vorteil der St.Olav Klinik hier ist, das es ein Stillfreundliches Krankenhaus ist und es dort auch eine Muttermilchbank gibt, sodass die Kleinsten von Beginn an Muttermilch bekommen!

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