Wochenende in Bilder 21./22.10.2017

Es ist mal wieder Zeit für ein Wochenende in Bildern! Ein wunderschönes Herbstwochenende durften wir erleben, immer wieder schön dieser goldene Oktober, am Tag das Draußen sein genießen und Abends dann den Kamin anmachen.

Langen Schatten werfen

Die Welt erkunden und dabei immer sicherer werden.

Winterreifenzeit, Nachts ist es jetzt schon gerne mal um die 0 Grad kalt.

Ja hier sind Reifen mit Spikes erlaubt und echt praktisch, gerade da unsere Einfahrt an einem ziemlichen Berg liegt.

Mittagsschlaf beim Fahrradfahren

Kaninchenbesuch

Jellyshots, Reste von der Party unserer Ältesten am Freitag, man wird ja schließlich nur einmal 18!

Der Sonntag startete ganz zeitig und auch ohne gewohntes Sonntagsfrühstück. Wir brauchten mal wieder neue Bilder aus Trondheim für unseren neuen Blog MitKindimRucksack und für einen Gastbeitrag auf einem anderen Blog im November, also Arbeit angesagt.
War ganz schön kalt 3 Grad, aber unheimlich schön.

Zeitig unterwegs

Da hat sich das frühe Aufstehen doch wirklich gelohnt.

Stoffwindeln, so schöne Farben, da macht auch Haushalt etwas Spaß, naja ein bisschen

Jetzt noch schnell zu Geborgen wachsen verlinkt und so wünsche ich euch allen eine richtig schöne Woche!

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Herbst- eine besondere Zeit, Høst -et spesielt tid

Septembertag
(Christian Morgenstern)

Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit,
die dich befreit, zugleich sie dich bedrängt;
wenn das kristallene Gewand der Wahrheit
sein kühler Geist um Wald und Berge hängt.

Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit.

Der Herbst ist immer eine besondere Zeit für mich, mein Geburtstag ist im Herbst, genauer gesagt heute vor 40 Jahren .
Der Herbst ist auch für für mich wie im Gedicht geschrieben : leidvoll, doch auch süß. Die Zeit der Ernte.Aber auch die  Zeit wo es wieder soweit  wieder mehr im Innen zu leben, sowohl im Inneren des Hauses, die Zeit der warmen Sonnetage vorbei sind, wie auch wieder mehr im Inneren der Seele. Wo die Abende wieder länger werden und eine Kühle ins Land zieht, wo wieder mehr Platz und Raum für Reflexion ist.
Seit nun mehr 4 Jahren hat die Zeit um meinen Geburtstag immer auch einen bitteren Beigeschmack, zu der Zeit lag meine Mutter auf der Intensivstation und starb dann  10 Tage später.Vor 3 Jahren im September starb dann mein Vater.
Es fehlt einfach jemand in dieser Zeit, jemand ohne den ich ja gar nicht hier wäre.Wie gerne würde ich gerade an diesem Tag ihr soviel erzählen, über ihre kleinste Enkelin, die nie ihre Oma oder auch Opa kennenlernen wird.
Geburtstage sind für mich nie wirklich wichtig gewesen und eigentlich eben ein Tag der eher der Mutter gehört finde ich.
Trotzdem braucht die Natur den Herbst um sich weiter zu entwickeln, genau wie auch ich den Herbst brauche , um auch wieder zu sehen was wichtig ist im Leben, um jeden Augenblick des Lebens zu genießen, die Zeit mit unseren Lieben und pass auf dich selbst auf!
Also genießt den Herbst, benutzt ihn zur Reflexion, ärgert euch nicht über die Kleinigkeiten des Lebens.

septemberdagen
(Christian Morgenstern)

Dette er høstens sorgfulle søte klarhet,
hvem frigjør deg, samtidig presser hun deg
når den krystallinske sanden av sannhet
hans kule sinn henger rundt skog og fjell.

Dette er høstens sorgfulle søte klarhet.

Høsten er alltid et spesielt tid for meg, min fødseldag er i høst, nøye sagt idag for 40 år siden!
Høst er som skrevet i dikt både sorgfulle men også søt.
Høst er tiden til avling, men smatidig også tid alt alt trekker seg tilbake, både naturen , men også vi mennesker. Både at vi trekker os igjen mer inn i huset, men også in i sjelen.
Kvelden blir mørkere igjen og kulde kommer, så får vi igjn mer tid og rom til refleksjon.
For 4 år siden var min mor til akkurat denne tideninnlagt på intensivavdeling og døde 10 dager seinere og for 3 år døde ja min far, så for meg er siden denne hendelse denne tiden er enda mer spesielt!
Da mangler nå det mennesker uten de jeg ikke de jeg ikke være her . akkurat på denne dager mangler en samtale med de to, da mangler de at de ikke blir kjent med minste barnebarn.
Altså bruk denne fine høsten til å tenke hva som er virkelig viktig, bruk tid til refleksjon og ikke bruk så mye tid til å irritere seg , bruk tid til dinne nærmeste og pass på deg selv!
Nytt høsten !

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Blogparade: Nachhaltiger Tourismus

Nathalie von Nathalieauftur ruft hier zu einer Blogparade zum Thema nachhaltiger Tourismus auf. Da mach ich doch gerne mit!

2017 ist das UN-Jahr des nachhaltigen Tourismus. Wir haben ja einen grossen Einfluss

Wieso nachhaltiger Tourismus und ein UN-Jahr dazu? „Begründet wird die Ausweisung des Jahres unter anderem mit der Bedeutung des Tourismus für die Völkerverständigung und die Wertschätzung anderer Kulturen. Außerdem gelte nachhaltiger Tourismus als Instrument zur Abschaffung der Armut, zum Schutz der Umwelt, zur Verbesserung der Lebensqualität und zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen und Jugendlichen„, erläutert Tourism-Watch.
Unsere letzten beiden grossen Touren waren jeweils Interrailreisen, einmal dieses Jahr und dann vor 2 Jahren. Beides Mal mit der gesamten, naja fast gesamten Familie, die letzte mit knapp 1 jährigem Kind.

Wir sind eigentlich auf diese Form des Reisens gekommen, da unsere Kinder Autofahren und auch Fliegen sehr schlecht vertragen, die Spucktüte ist da unser bester Freund und so macht das Reisen dann gar keinen Spass!
Also war unsere Alternative der Zug, das klappt nämlich gut.Auf jeden Fall hat es sich heraus gestellt das diese Reiseform ideal für uns ist, nicht nur wegen der guten Verträglichkeit, sondern weil eben der Weg schon das Ziel ist, weil man im Zug und öffentlichen Nahverkehr, wirklich ins Leben des Landes abtaucht, die Menschen nicht nur als Tourist erlebt sondern gleich mit eingezogen wird, man kommt ins Gespräch.
Dazu übernachten wir dann meist in Airbnb Wohnungen, auch das einfach um Land und Leute besser kennen zu lernen und da achten wir meist drauf, das es eben nicht irgendwelche Vermieter von Wohnraum sind, sondern wirklich Familie, die entweder Teile der Wohnungen vermieten oder ihre Wohnungen die sie in der Zeit nicht nutzen und dort haben wir schon so nette Leute kennen gelernt, die uns immer die Besten Tipps für die jeweilige Stadt gegeben haben, ob es Tipps für den Einkauf ist, das beste Eis oder Restaurant, meist eben die Sachen die sie auch selbst nutzen, oft weit ab von Massen an Touristen.

Das “Problem” mit dem Zugreisen für uns ist einfach das wir in Norwegen leben, also wen wir von hier losfahren dauert es schon mal 2-3Tage mit dem Zug nach Festland Europa, war bisher kein Problem , da gerade unsere letzte Reise fast 5 Wochen lang war, da es in die Elternzeit meines Mannes viel, wir also wirklich Zeit hatten.
Wenn wir nur “normalen” Urlaub haben werden wir eher ein Teil doch fliegen und dann auf Nachhaltigkeit setzen, das ist dann für uns ein Kompromiss, der beides verbindet, das Nachhaltige und den Besuch südlicher Länder in Europa.
Auf jeden Fall ist es uns Wichtig mehr wie nur Hotels oder Hotelanlagen zu erleben, vielleicht dort nur bekanntes Essen zu bekommen. Einzutauchen in die Kultur,die Menschen zu erleben in ihrem Alltag, sie zu verstehen, vielleicht Vorurteile abzubauen, lokale Produkte zu unterstützen und immer ein Lächeln schenken das ist für uns Nachhaltigkeit des Reisens!

Unser vorletzter Zug auf dieser Reise.


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Interrail 2017 Tag 27-31, dag 27-31

30.7.
Nachdem im TGV immer nur mit Reservierung fahren geht  und diese für Interrail begrenzt waren mussten wir unseren ursprünglichen Plan von Paris nach Brüssel, dann Amsterdam und dann nach Malmö begraben.Also musste ein Plan her ohne Reservierungen nach Norden und vor allem am 1.8.in Hamburg zu sein, da der Zug von Hamburg nach Kopenhagen reserviert war und ausgebucht und so kurzfristig nicht ersetzbar, das hatten wir auf unserer letzten Tour ja schon erlebt, da es der Zug ist der die  Fähre nimmt von Puttgarden nach Rødby, also recht kurz ist.
Wir fanden dann eine Verbindung nach Köln die passte , wir fanden ein günstiges Zimmer in Köln und waren gespannt was Köln so zu bieten hat.
Leider mussten wir so auf einen halben Tag Disneyland verzichten, da die Verbindung deutlich langsamer war wie die andere, aber das war einfach so.So gings es wieder sehr zeitig los und die Bahnhöfe in Paris verwirrten uns mächtig, da wir am Paris Nord Bahnhof ankamen, aber nach Paris Est mussten, irgendwie sind die ganz dicht beieinander u. eigentlich fussläufig zu erreichen, aber das fanden wir irgendwie nicht und man schickte uns zur U Bahn, die dann eine Station fuhr bis wir am richtigen Bahnhof waren.

Sie hatte in jedem Zug Spass und war der Mittelpunkt!

So fuhren wir über eine schöne landschaftliche Strecke von Frankreich über Luxemburg nach Deutschland.Der Letzte Zug von Koblenz nach Köln war dann ziemlich voll mit Fahrrädern und da zeigten so einige Deutsche mal wieder wie unfreundlich Deutschland sein kann.
Das Interessante zu unserem Quartier in Köln kann ich kurz schreiben, es war in der Altstadt und in der Severinstrasse und das kam mir beim buchen schon sehr bekannt vor , es war ein früheres Café wo einfach ein paar Doppelstockbetten drin waren, also total Einfach aber unbeschreiblich zentral gelegen. Daneben war eine grosse Baustelle und da kamen wir drauf: Es war genau in der Strasse wo 2009 das Stadtarchiv beim U-Bahnbau einstürzte.
Unser Haus liegt heute genau das Nachbarhaus wo die Bauarbeiten, die dort immer noch stattfinden sind.

Wir genossen an diesem Abend noch das tolle Flair der Kölner Altstadt. Wie wir übrigens total überrascht waren von dieser Stadt!
Wir hatten Köln sogar nicht auf dem Plan , aber so eine schöne Stadt , mit so netten Leuten hat uns dann wirklich sehr überrascht!Also im Prinzip das Zweite mal das uns eine Stadt so ganz ungeplant total positiv überraschte.

31.7.
Nico ging natürlich wieder auf Fototour , hier ein paar Bilder:

Wir verbrachten den Tag mit Stadt erkunden, mit Friseurbesuch hier und dann ein Besuch im Odyseum, absolut zu empfehlen mit Kindern.

Danach noch eine Runde shoppen, vor allem im DM, so ein Laden fehlt hier in Norwegen komplett.

1.8.
Unsere Rückfahrt wurde immer deutlicher heute gings dann wieder in skandinavische Gefilde, der erste Stopp war da Malmö.Die Zugfahrt von Köln nach Hamburg, erfolgte zwar total getrennt, da nur noch Sitze zu reservieren waren, die nicht bei einander waren, aber die Fahrt war gerade für die 2 kleinen sehr interessant und unterhaltsam, da sie einige Kinder kennenlernten und so die ganze Zeit spielen konnten und es sich auch für uns einige interessante Gespräche ergaben, so macht auch ein voller Zug Spass!
Beim Einsteigen in den Zug von Hamburg nach Kopenhagen war das totale Chaos, es waren nämlich draussen total andere Wagennummern angezeigt als es wirklich waren und damit stiegen alle in den vollen Wagen ein und mussten sich dann in den richtigen Wagen durch kämpfen und dieser Zug ist einer der engsten den ich kenne, es dauerte bestimmt 45 Minuten bevor wir an unserem richtigen Platz waren.
Das ist der Zug der von Puttgarden nach Rødby auf der Fähre fährt. Man also eine schön Unterbrechung hat und die Kinder dort super auf den Spielplatz spielen können.

In Malmö hatten wir ein Zimmer in einer typischen Studenten WG, dort gab es kurze Probleme da der Schlüssel nicht am verabredeten Platz lag, was aber durch ein kurzes Telefonat geklärt wurde.

2.8.
Unseren letzten richtigen Urlaubstag wollten wir in Kopenhagen verbringen, wussten aber gar nicht so richtig was wir genau wollten, da wir Kopenhagen jetzt auch schon so oft gesehen haben.

So entschieden wir uns mal für Christiania
, der autonomen Gemeinde, wo fotografieren nicht so gern gesehen ist,besonders in der Pusherstrasse. wirklich interessant zu sehen und vor allem zu riechen, riecht ganz wie Amsterdam. Für die Grossen Kinder interessant mal die verschiedenen Haschisch u. Marihuana Produkte mal von nahen zu sehen. Nein wir haben ganz vorbildlich nix gekauft oder konsumiert.

Auch sonst versuchten wir diesmal andere Wege zu gehen in Kopenhagen wie sonst der übliche Touristenstrom.
Am Nachmittag schauten wir uns noch etwas Malmö an.

3.8.
Heute gings dann also wieder zurück.alles ohne Probleme, nervig ist nur die schwedische Bahn lässt ein irgendwie immer vor dem Zug stehen vor Abfahrt ohne das man rein kann und irgendwie gibt es auch kein Bescheid wann die Türen öffnen,das war irgend wie doof.

Unser vorletzter Zug auf dieser Reise.


44 Züge , 9 Länder und rund 12000km Zugfart lag hinter uns und wir würden es immer wieder machen, einfach ein fantastischer Urlaub für uns!
Froh das wir dieses Möglichkeit haben so ohne Probleme in Europa reisen zu können, so viel Erlebnisse gehabt zu haben, soviel neue Dinge gelernt zu haben. Sich von Städten überraschen lassen zu können, Pläne ändern könnenS und dadurch vielleicht nochmal ganz andere Sachen sehen zu dürfen! Sachen über sich selbst lernen zu können bringen 4 Wochen so dicht “auf einander hängen “auch noch mit sich. Einfach wieder eine schöne Reise mit so vielen unglaublichen Erlebnissen, Erkenntnissen und Menschen!

Die einzige Überraschung für uns:

Ein Plattfuss!

Spät am Abend waren wir dann wieder zu Hause, auf das Haus hatte eine Familie inzwischen aufgepasst, Danke euch noch mal Diana u. Alexander!

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Interrail 2017 Tag 21-26, dag 21-26

24.7.

Heute ging es mit der Strassenbahn in den Stadtteil Trastevere , den ich ja gestern beim Wäschewaschen entdeckt habe :-). Der sich von unserer Unterkunft auf der anderen Seite des Tibers befand. Es ist ein sehr alter Stadtteil mit unglaublich vielen Restaurants.Es hat unglaublich Spass gemacht durch die alten Gassen zu schlendern und an jeder Ecke neue interessante Dinge zu entdecken und vor allem es war viel ruhiger als an anderen touristischen Ecken Roms.


Wir fanden dann auch ein gemütliches Ristorante und genossen leckeres Italienisches Essen.
Wir gingen dann weiter Richtung Vatikan, aber wollten gar nicht bis dahin, sondern gingen dann wieder über den Tiber auf die andere Seite und auf dem Rückweg kamen wir zufällig in die Kirche Santa Maria in Vallicella,eigentlich wollten wir nur mal etwas in Kühle und kurz ausruhen, aber da bekamen wir eine Kostenlose Audioguideführung in der Kirche angeboten und erfuhren so noch wirklich interessante Dinge in der Kirche, die da zum Beispiel 3 Frühwerke von Paul Rubens beherbergt und auch die Gebeine des Heiligen Philipp Neri, unsere Nr.3 fand es ja etwas gruselig sich da eine 400Jahre alte Leiche anzuschauen.
Auf jeden Fall interessant und brachte auch die erhoffte Abkühlung und Pause vom Grossstadttreiben.
Und wiedermal gezeigt , man braucht nicht unbedingt in Rom für Sehenswürdigkeiten bezahlen, es gibt soviel ohne irgendwelche Eintrittspreise zu sehen. Das war nämlich ein Ziel von uns in Rom eben kein Geld für Sehenswürdigkeiten ausgeben und wir fanden es geht sehr gut ohne, die Stadt hat an sich schon soviel zu bieten.
Wir nahmen dann den nächsten Bus zur Wohnung, ruhten uns etwas aus bevor wir Mädels shoppen gingen und am späteren Nachmittag gingen wir nochmal die nähere Umgebung erkundeten und den letzten Abend in Rom geniessen , lecker Eis essen und auf den Spielplatz.Übrigens die Spielplätze die wir hier in Rom sahen , waren so ziemlich die ungepflegtesten und dreckigsten auf unserer Reise, wirklich nicht besonders schön.

Klettermaeuse


Das Denkmal von Franz von Assisi, das moderne Denkmal des Gründers des Franziskanerordens erhebt für die ihn umgebenden Armen bittend und mahnend die Hände Richtung Lateranbasilika.Gar nicht weit von unserer Wohnung entfernt.

25.7.
Heute gings es dann zeitig mit der ersten U-Bahn des Tages los.Es ging nach Frankreich, genauer gesagt nach Nizza.Eine der Landschaftlich schönsten Zugstrecken auf unserer Tour. Von Rom bis Genua haben wir einen Reservierungspflichtigen Zug genommen und ab Genua gings dann wunderbar am Mittelmeer entlang erst bis Ventimiglia und dann Nach Nizza.Ventimiglia ist ja ein Ort der durch die Flüchtlingsproblematik bekannt geworden ist, dort versuchen ja viele von Italien weiter nach Frankreich zu kommen. Der Zug wurde auch ziemlich in allen Ecken durchsucht und es wurden auch in unseren Zug einige Flüchtlinge gefunden, Passkontrolle fand dagegen gar nicht statt, sie haben eben nur in allen möglichen Winkeln und Verstecken gesucht.
Führte wieder zu vielen,vielen Gesprächen mit den Kindern.

Die Bahnstrecke war einfach unbeschreiblich, wichtig auf der linken Seite in Fahrtrichtung zu sitzen!
In Nizza hatten wir eine Airbnb Wohnung in einer ganz,ganz ruhigen Gasse und da auch noch im Hinter,Hinterhof, ohne das uns die nette Vermieterin auf der Strasse abgeholt hätte wäre es schwer zu finden gewesen.Die Vermieterin brachte auch noch so einiges an Spielzeug für die Kleinste und ein Willkommensgetraenk.Die Ruhe in der Wohnung war so das krasseste Gegeteil zur Wohnung in Rom.

Neue Freunde

Unsere gemütlicher Hinterhof


Wir machten uns dann auf an den Strand, was leider für die Nr. 3 eine grosse Enttäuschung war, da sehr steinig und vor allem so windig , das es für sie viel zu gefährlich zum Baden war.
Wir bummelten dann noch etwas die Strandpromenade entlang, was irgendwie schon ein Merkwürdiges Gefühl war, so ein Jahr nach dem Terroranschlag dort. Wenn man genau weiss genau hier ist das passiert, hier wo wir jetzt einfach einen Spaziergang geniessen, die frische Luft und das Meeresrauschen, einfach das Leben geniessen,ist es so schnell möglich das sich das ändert und an solchen Plätzen wird einem das noch einmal richtig bewusst! Geniesst den Augenblick, geniesst das Leben, geniesst eure Lieben.

26.7.

Heute wollten wir durch die Altstadt bummeln und vielleicht doch den Reiz Nizza finden, der blieb uns nämlich gestern irgendwie verborgen und auch heute fanden wir ihn nicht. Es ist eine ganz nette Stadt, allerdings etwas abseits vom Strand und Altstadt ziemlich runtergekommen und nicht sehr einladend und auch die Franzosen sind nicht die nettesten Menschen, zwar teilweise hilfsbereit und auch nett , aber irgendwie auch ziemliche Egoisten, nirgendwo haben wir soviel Ellenbogen abbekommen wie dort, wenn es mal etwas voller war. Und den Eindruck hatten wir bei all unseren Parisbesuchen. Also sorry aber die Franzosen und wir werden glaube nie richtig warm miteinander.

Dafür gibts noch ein paar nette Fotos aus Nizza.


Die Altstadt ist übrigens sehr schön , mit vielen kleinen interessanten Läden. So waren wir auch in einer Schokoladenfabrik und konnten da bei der Herstellung von den Leckereien etwas zu schauen und vor allem auch alles mögliche probieren, Lecker!
Da der Wind wieder sehr stark war, fanden wir für die Kinder zum Glück eine wunderbare Abkühlungsmoeglichkeit und die 2 Kleinsten hatten da so viel Spass!

Das war wirklich ein genialer Wasserspielplatz.

27.7.
Heute ging es dann weiter nach Paris. Es war eine ruhige und entspannte Zugfahrt mit dem TGV. Die Fahrt dann zur Airbnb Unterkunft ganz in der Naeh vom riesen Einkaufcenter Val d`Europe war dann schon nerviger.
Die wiederum nette Vermieterin holte unser Gepäck ab vom Bahnhof und nahm auch Nr. 3 mit im Auto. Der Fussweg betrug auch nur 5 Minuten und lag vis a vis dem Einkaufcenter und genau vor der Tür hielt der Shuttlebus zum Disneyland, also für uns ideal gelegen.

An dieser Strasse war unsere Wohnung.


Wir “genossen” noch das Einkaufscenter, oder eher nicht!Ganz schön überfordert mit diesem Konsumtempel, muss ich mal sagen.

28.7./29.7.
Die zwei Tage standen ganz im Zeichen des Disneylands Paris. Es war ja schon unser 3 Besuch und das ist das Beste dran, wir kennen uns schon aus, Plan brauchten wir nicht mehr und auch sonst wussten wir so ziemlich genau was wir wollen, wann man welche Bahnen faehrt und wann wir den Fastpass benutzen und wie das mit dem Babyswitsch geht.
Am ersten Tag benutzen wir den Babyswitsch noch, d.h. einer bleibt mit der kleinen Maus draussen kann dann aber ohne Wartezeit am Ausgang einsteigen und der andere passt aufs Baby auf. Am zweiten Tag merkten wir aber das die Kleinste Maus schon der absolute Vergnügungsparkfan ist und fuhr überall mit wo sie durfte und sie hatte so ein Spass und rief immer ganz begeistert :HUUUUIIII .
Es war wie immer toll für Gross und Klein, wir waren von früh bis Abends im Park, bzw. machten wir immer eine Pause am Tag, mit den 2 kleinen, wo wir zur Wohnung gingen, was zu Essen kauften und später dann noch mal ins Vergnügen starteten. Unsere Nr. 2 blieb den ganzen Tag in den Parks und genoss die Alleine zeit im Park total.
Ich lass jetzt einfach die Bilder sprechen:


Hier wurden wir immer wieder von den Disney Mitarbeiter angesprochen, das sie doch nicht barfuss laufen sollte, wahrscheinlich amerikanische Firmenpolitik, Angst vor Klage bei Verletzung? Keine Ahnung, jedenfalls hatte die kleine MAus tierisch Spass den Wagen zu schieben.

Wer hatte da wohl am meisten Spass?


Super wenn der Schuh aufgibt mitten im Disneyland!Nach Hause humpeln hiess das dann!

Zusammenfassend wars wieder super wie immer, jeder hatte Spass und wir kommen garantiert wieder.
Nico hat nur leider sein Multifunktionswerkzeug eingebüsst, am zweiten Tag waren die Sicherheitskontrollen viel strenger, er kam mit dem kleinen Messerchen alleine im Disneyland 4-5x vohher rein ohne jedes Problem, aber am zweiten Tag morgens muss wieder irgendwas gewesen sein, der Bahnhof war nämlich auch mal wieder gesperrt .

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Bundestagswahl 2017 Geht wählen!


Ich kann nur schreiben: Geh wählen! Für den Erhalt der Demokratie! Verschenkt nicht eure Möglichkeit , vergesst nicht wie gut es uns eigentlich geht, in wie vielen Ländern ist weder eine Wahl möglich , noch möglich überhaupt seine Meinung kund zu tun und damit es dabei bleibt geht wählen und vor allem denkt nach wen ihr wählt, lasst unseren Bundestag nicht wieder einen braunen Sumpf werden!
Nein das hat nix mit Protest, den ich auch irgendwo verstehen kann, zu tun, wenn man dieses angebliche Alternative oder andere braune Parteien wählt! Schaut euch an wer hinter diesen Parteien steht, was da einige Leute von sich geben.
Wir haben unsere Wahl schon getan und ja auch wenn ich/wir im Ausland leben interessiert uns die Wahl in Deutschland und wählen wir auch, denn wir wissen nicht ob wir nicht doch noch mal zurück gehen oder eben unsere Kinder in Deutschland.
Wen ihr nicht wisst wen ihr wählen sollt benutzt den Wahlomat oder Sozialomat. lest was andere Blogger schreiben:
Alu von Grossekoepfe hat einiges dazu geschrieben und dort findet man noch andere Blogger die sich mit der Wahl auseinandergesetzt haben.
Genau wie Mama-notes.

Also ab, macht einen schönen Sonntagsspaziergang zum Wahllokal.
Einer der bekanntesten norwegischen Wahlforscher Frank Aarebrot, der letzte Woche verstarb, hat es immer so gut gesagt:
«Hjemmesitting er en halv stemme til dem du liker minst»

” Zu Hause bleiben ist eine halbe Stimme für den den du am wenigsten magst.”

Also in dem Sinne geht wählen und macht das Kreuz an der richtigen Stelle!

Wie der Flix.de so schön zusammenfasst:
Kein Kreuz fuer Nazis!
Auch keins für Fremdenhasser, Wehrmachtsehrenaufpolierer, Zäunebauer, Angstmacher, Einfachlösungenanbieter, Holocaustrelativierer, Daswirdmanjawohlnochsagendürfen-Sager, Ausgrenzern, Engmacher oder Nationalstolzierer.

Nicht aus Protest, nicht aus Trotz, nicht als Denkzettel für die da oben. Gar nicht!

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Interrail 2017 Tag 16-20, dag 16-20

19.7.
Heute ging es wieder Baden, diesmal aber an den Bleder See, einem der Interrail Hotspots übrigens!

Ueber dem See thront die Burg von Bled.
Der Bleder See hat 2 Bahnhöfe, von Ljubljana kommt man in nur 45min nach Lesce Bled, um dann an den See zu kommen, fährt von dort ein Bus. Der Zug hatte Verspätung und der Bus fuhr uns somit kurz vor der Nase weg, weil warten auf den Zug geht ja nicht, wiedermal ein Zeichen des slowenischen Services der sich so oft von keiner guten Seite zeigte! War jetzt nicht so schlimm, nur eine halbe Stunde warten.
In Bled gingen wir erst mal einkaufen, wir wollten dann nämlich am See picknicken. Am See gingen wir dann ins Seestrandbad, welches sehr schön angelegt ist, viel Schatten zu bieten hatte, wichtig bei diesem herrlichem Wetter. Der See bot für alle was, Plantschbecken, Rutschen oder einfach nur Schwimmen! Die Kleinste Maus hatte nach dem gestrigen Badeerlebniss heute aber gar keine Lust zum Baden und genoss einfach die Wiese, die Leute ringsherum und schlief dann auch irgendwann ein .


So genossen wir einen wunderschönen Tag am See und die Gegend um den See lädt regelrecht dazu ein, dort noch einmal hin zu kommen, da gibts es noch viel zu entdecken!
Auf dem Rückweg entdeckten wir das wir sogar 2 Stationen eher aussteigen können, da der Bahnhof dort an der Bahnstrecke entlang geht wo unsere Unterkunft zu finden war, 40Minuten Fussmarsch in der Hitze gespart, Klasse!
Dann hiess es packen , was inzwischen absolut routiniert geschah.Am nächsten Tag ging es Richtung Italien.

20.7.
Es ging also mit dem Bus Richtung Triest, für den Bus musste ich extra für Nele bezahlen, angeblich sollte sie dann auch einen Kindersitz bekommen, aber haha nix Kindersitz wie die Busbegleitung sagte, dafür durften wir dann nochmal extra für unser Gepäck bezahlen, also diese Busfahrt stand unter keinem guten Stern u. wird dann nächstes Mal, so es das den geben sollte eine andere Verbindung gesucht.Jedenfalls brauchte der Bus nur eine Stunde, an der Grenze mussten wir noch ziemlich lange auf die Passkontrolle warten und Nele schaffte die Busfahrt gerade so ohne sich zu übergeben, ihr wird im Auto immer schlecht. Jedenfalls waren wir nun in Italien!
Wir fuhren über Venedig nach Bologna, wo wir ja unser “Ersatzhotel” fanden.Das sich ausserhalb in Musiano Pian di Macina befand.
Nach dieser Strecke war dann auch unserer Interrailblatt voll, wir brauchten nun ein Extrablatt ;-).

Das Hotel befand sich in einem kleinen Ort vom Bahnhof noch 20Minuten zu Fuss, aber an einer relativ viel befahrenden Strasse ohne Fussweg, war schon recht abenteuerlich, wenn man den Fahrstil der Italiener noch dazu bedenkt. Wir fanden später einen weniger gefährlichen Fussweg !
Es war eine tolle Gegend in der Emilia-Romagna Region.

Die Landschaft einfach nur toll! Das Hotel hatte schon bessere Zeiten gesehen, aber man sah ihm an das es mal ein sehr gutes Hotel war, es war nur etwas älter geworden. Zuerst gings zur Freude der Kinder an den Pool der uns an diesem Nachmittag ganz alleine gehörte.Die kleine Maus war diesmal wieder gar nicht zu halten und wollte nur ins Wasser, kein Wunder bei den Temperaturen!
Leider hatte das Restaurant geschlossen und wir mussten wieder ein ganzes Stück laufen um ein Ristorante zu finden, aber das war es wert, so ein richtig klassisches Ristorante wo die Einheimischen essen, total kinderlieb, die Kleinsten wurden um schwärmt und das Essen war ober lecker. Für mich musste es natürlich, wenn wir schon in Bologna waren : Spaghetti Bolognese sein,ein Gedicht!

21.7.
Heute ging es dann nach Bologna, wir hatten sie ja eigentlich gar nicht geplant und waren auch gar nicht gross vorbereitet darauf , aber sie hat uns dann überrascht! Das war eine Stadt die mir persönlich am Besten gefallen hat!Die Architektur, die Atmosphäre, die Menschen das hat einfach gepasst und ich finde Bologna ist wirklich unterschätzt! Am besten , vor allem bei der Hitze sind die Arcadengaenge, die so einen tollen Schatten spenden, das wir es auch bei fast 40Grad gut ausgehalten haben.

Wir liefen einfach nur durch die Stadt, gingen in die Basilika San Petronio, der 5 grössten Kirche der Welt, die schwer bewacht wurde. Wie ich später heraus fand, da sich in ihr ein Bild Mohammeds befindet und sie damit besonders als mögliches Terrorziel gilt.
Wie überhaupt in Italien und Frankreich überall Soldaten mit Maschinenpistolen zum täglichen Bild zählen, jeder Bahnhof,jede Kirche wird fast bewacht. Ich weiss ja nicht ob das wirklich was bringt, Anschläge passieren ja gerade in diesen Ländern, die so massiv ihre Abschreckung präsentieren. Ich fühlte mich da eher bedroht wie beschützt.

Dieser Anblick von Soldaten mit Maschinengewehren führte zu vielen Fragen unserer Nr.3, warum, wieso , weshalb und soviele Fragen die wir nicht beantworten konnten, weil wir ja selbst oftmals sprachlos sind über all die Geschehnisse dieser Welt.
Wir hatten übrigens aus dem Rausschmiss Annikas aus der Kathedrale in Zagreb gelernt und lange Sachen zum Überziehen dabei, um die Kirche betreten zu dürfen!In dieser Kirche wurde dann so Einmal Jacken verkauft zum Drüberziehen, die sahen vielleicht richtig doof aus.
Wir bummelten also den ganzen Vormittag durch die schöne Stadt, picknickten im Park und assen leckeres Eis.

Hier in Bologna hat man viele alte Leute betteln sehen , im Gegensatz zu den anderen Ländern, da waren es meist jüngere Menschen. Was auch immer wieder zu interessanten Fragen und Diskussion mit Nr.3 führte, warum, weshalb und immer wieder , warum haben wir Glück  und andere nicht, wie können wir da helfen usw.. Kurz dazu :wir haben dann meist immer ein paar Münzen gespendet, gerade wenn wir ein Land verliessen machen wir es schon so, das unser letztes Kleingeld immer verschenkt wird, wie auch immer die Pfandflasche neben Mülleimern gestellt werden, am Besten sind Mülleimer die da extra Halter draussen dran haben, damit die Menschen nicht auch noch entwürdigender im Müll suchen müssen oder es wird auch schon mal Essen verschenkt.Alles Kleinigkeiten , aber auch solche kleinen Dinge können helfen.

Allerdings waren wir glaub an einem Punkt der Reise wo wir mit den Eindrücken ziemlich überfordert waren und wir uns dann über Kleinigkeiten wie: wo wir was Essen und solche Sachen so uneinig, ja stritten darüber, das wir echt überlegten ob die weitere Reise überhaupt noch Sinn macht. Aber das reinigte sozusagen wie ein Gewitter, wir klärten unsere Erwartungshaltungen ab und danach gings dann wieder gut!
Ich glaube das gehört zu einer solchen Reise, wo 5 Personen dazu noch die ganze Zeit aufeinander hängen und alle verschiedene Erwartungen und Bedürfnisse haben!Wichtig ist halt darüber zu reden und am Besten schon bevor es dann knallt!
Den Nachmittag verbrachten wir dann wieder am Pool.

22.7.
Heute gings nach Rom mit nur einem Mal Umsteigen in Florenz! Wir hatten eine Airbnb Unterkunft mitten in der Stadt, nur 30 Minuten zu Fuss vom Kolosseum, bei einem der nettesten Host die wir je hatten! Beatrice, sie rief nämlich schon am Tag vorher an, wann wir ankommen und ob sie uns abholen soll, was nicht ging da wir ja 5 Personen sind und nicht in ein normales Auto passen, jedenfalls beschrieb sie uns noch den besten Weg zur Wohnung und traf uns dann schon auf der Strasse. Wir wohnten in einem der alten grossen Blocks , wie gesagt mitten in Rom im 4.Stock, zur Freude der Kinder mit Fahrstuhl und zwar so ein alter klassischer offener mit selber Tür aufmachen usw., der wurde von unsere Nr.3 gerne und viel benutzt.
Die Wohnung war einfach nur toll und Beatrice gabs uns so viele tolle Tipps, einer der wichtigsten wo es das beste Eis gibt!Es war alles mögliche zum Essen da was wir mitbenutzten konnten, von Keksen über Cornflakes einfach toll!

Unser Blick aus dem Fenster

bunte Kueche

Da wir gegen 13.00Uhr schon da waren, gingen wir dann am späten Nachmittag zum Koloseum, welches wirklich gut zu Fuss zu erreichen war.

Eine wirklich tolle Stadt, aber heiss,heiss, heiss ein Hoch auf die Trinkbrunnen!

Fuer Mensch und Tier

Es war so eine Hitzewelle das die Stadt gezwungen war einige der Brunnen abzustellen, das erste Mal seit mehreren hundert Jahren.

23.7.
Nico nutzte wiedermal die Morgenstunden für eine Fototour, daher viele Fotos ohne Touristen.

Wir fuhren dann heute mit dem Bus zum Stadtbummeln, mit all seinen Highlights, in Rom sieht man ja an jeder Ecke eine Sehenswürdigkeit und so gingen wir auch ohne grossen Plan durch die Stadt.Mittags wurde es dann aber so warm, das wir lieber zurück in die Wohnung gingen.
Ich machte mich dann auf die Suche nach einem Waschsalon, das war dei Einzige Nachteil an der Airbnb Wohnung, die hatte keine Waschmaschine.So kam ich dann aber in den schönen Stadtteil Trastevere und wusste sogleich was wir am nächsten Tag erkunden werden.

In der Waschmaschine A steht unsere Waesche.

Nicht so einfach einen Münzwaschsalon zu finden und selbst der ist bedient, also einer der hilft wenn Fragen sind, oder auch die Wäsche macht, wenn man nicht da warten will.
Von Rom sollte es ja nach Paris gehen, eigentlich kein Problem Zug mit einmal umsteigen. Leider waren das reservierungspflichtige Züge und die waren für Interrailer komplett ausgebucht, es ist immer nur ein bestimmtes Kontingent für Interrailer, vor allem in den französischen Zügen. Also hiess es wieder um planen und diesmal richtig, da unsere gebuchten Wohnungen dann auch alle nicht mehr passten von der Zeit her. Also kurz die Karte studiert u. überlegt was wir als nächstes wollten und so kamen wir auf noch ein bisschen Strand und Meer, dazu noch reservierungfreie Züge, also würde unsere nächste Station Nizza werden und von dann nach Paris. Also schnell in Nizza und Paris eine Airbnb Wohnung gesucht und auch tolle gefunden. Wie wir dann von Paris weiter wollten, haben wir erst später überlegt. Schon genial die Interrail Flexibilität!

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“…gib ihnen Flügel!” ….gi dem vinger.”

“Solange die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie älter geworden sind, gib ihnen Flügel.” sagt ein chinesisches Sprichwort und hier ist es nun so weit das erste Kind bekommt seine Flügel und die nutzt es gleich , um 2000km entfernt von uns zu sein!
Es ist nicht das älteste Kind das zuerst geht, sondern NR.2 mit noch nicht ganz 16 Jahren, Nr.1 geht dann im nächsten Jahr.
Sie macht ein FSJ in einem Seniorenheim für an Demenzerkrankte in der bayerischen Provinz 60km von München entfernt.
Sie hatte jetzt einfach keine Lust auf noch weitere Jahre Schule u. hier geht es auch wenn man einen Beruf erlernt erst mal mit hauptsächlich 2 Jahren Schule weiter.
Da tut ein Jahr Praxis gut, vor allem auch um heraus zu finden, ob diese Richtung die Richtige ist. Es war nicht ganz einfach eine Stelle zu finden, da sie eben so jung ist und ihr Alter das Jüngst mögliche ist und viele Stellen 17 oder 18 jährige wollen, aber jetzt hat es ja geklappt und sie freut sich drauf, sowohl aufs alleine wohnen, aufs selbstständig sein sowie natürlich auf die Arbeit und den Seminaren.Jetzt ist hier grosses Packen angesagt, Sachen für ein Jahr in ein Koffer zu bekommen ist nicht ganz so leicht!
So wie ich die Sache einschätze wird es auch so werden das das eine Jahr erst der Anfang ist, ich glaube nicht, das es sie danach wieder nach Norwegen zieht.
Für mich irgendwie ein komisches Gefühl, es war zwar lange klar, da unsere Kinder immer gesagt haben sie bleiben nicht hier, das jetzt aber Nr.2 zuerst geht kommt doch etwas überraschend, naja leer wird das Haus ja nicht so schnell ;-). Aber hier in Norwegen bleiben wohl alle Kinder nicht, Nr. 3 hat auch schon verlauten lassen sie zieht mal nach Berlin!
Tja so ist das wohl wenn man so weltoffene Menschen gross zieht, die eben was sehen wollen von der Welt und denen Norwegen oft etwas zu,na sagen wir mal langweilig ist.
Naja wir bleiben garantiert auch nicht hier in Norwegen, irgendwann zieht es uns auch weiter.
Ich wünsche ihr auf jeden Fall ein tolles Jahr, spannende Erlebnisse, interessante Menschen, nette Kollegen,ein angenehmes Umfeld und ganz viel Spass!
Die sie kennen, wissen welch aussergewöhnlicher Mensch sie ist , jemand mit soviel Empathie , so einer sozialer Gabe.
Ganz viel Spass, gutes Durchhaltevermögen auch mal in den Tagen wo es nicht so einfach ist!
Benutzt deine Flügel gut,geh gerne mal in den Gleitflug, Pass auf das du nicht so oft in den Sturzflug gehst und benutzt sie gut die Flügel damit du dich weiter entwickelst und zurück fliegen darfst du natürlich auch immer gerne!

“Så lenge barna er små, gi dem røtter, da de blir eldre, gi dem vinger.”heter det i en kinesisk ordtak.Her er det nå så at første barn får vinger og bruker de med engang til dra mer en 2000km fra oss!
Pakke en bare ett koffert til et helt år er ikke så lett!Hun gleder seg på å bor allene, blir selvstendig og jobbe.
At det er ikke eldste barn som gå først ut fra huset er litt overraskende, men ikke helt fordi alle våre barn har sagt at de ikke blir i Norge. Så er det vel hvis man barna oppdra til mennesker så er nysjerrig og åpen til å utforske verden. Barn Nr. 3 har også allerede sagt at hun flytte engang til Berlin!
De syns alle at Norge er kanksje et land som er lit kjedelig , sorry mine norke venner ;-).
Men vi har oss også ikke tenkt å blir her i landet resten av livet, tvert imot.
Hun var også så skolelei at hun trenger en helt andre ting en skole og da valgte hun et frivillig sosialt år i Tyskland. Hun begynne på en gammelt hjem med mennesker som har demens ikke så langt fra München.
Da kan hun prøver om dette er en ting som kan være en yrke som hun liker.
Jeg tenker at hun kommer sikker ikke så snart tilbake og blir sikker mye lengre en ett år!Tysk yrkesutdanning er også mye mer passende til henne, mye mer praksis fra beginnelse .
Jeg ønsker henne en riktig fint år, mye interessante mennesker, trivilige kolleger og masse gøy!
Alle som kjenner henne vet hvilken spesielle mennesker hun er, med så masse empati og et så stort sosiale hjerte.
Bare bruk vinger fornunftig,pass på at du stuppe ikke så ofte, trene dine vinger at du kan utvikle deg videre og selvfølgelig kan du alltid fly til oss tilbake!

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Interrail 2017 Tag11-15, dag11-15

14.7.

Der letzte Tag in Brașov bevor es mit dem Nachtzug zurück nach Budapest und dann Zagreb ging. Wir haben den Tag auf unzähligen Spielplätzen verbracht und davon gibt es unglaublich viel hier in Brașov und die dazu noch in sehr,sehr guten Zustand und auch noch total sauber, da haben wir in anderen Städten ganz andere erlebt! Es ist wirklich die Stadt mit den meisten Spielplätzen und die auch noch sehr modern und sauber, jaja Rumänien hat uns in vielerlei Hinsicht wirklich überrascht!
Wir assen noch gemütlich und um 16.37Uhr ging unser Nachtzug nach Budapest.

So hiess es also Abschied nehmen von einer Stadt, einem Land das uns überraschte, wo man die Armut sieht, aber auch die Freundlichkeit der Menschen spürt, die einem eigentlich fast alle ein Lächeln schenken, ja selbst die die nichts mehr haben ausser diesem Lächeln.Die so unglaublich kinderfreundlich sind.
Eine Stadt wo die Menschen sehr religiös wirken, was haben wir uns gewundert wenn plötzlich alle im Bus sich bekreuzigen, bis wir heraus fanden, sie tun das immer, wenn es an einer Kirche vorbei geht.
Eine Stadt wo es selbst an 6 spurigen Strassen keine Ampeln gibt, man läuft einfach drauflos als Fussgänger, gibt es Ampeln, vorallem in der Innenstadt, dann hängen da Schilder die erklären wie man sich an der Ampel verhält.

Wirklich ein interessantes Land, mit so vielen netten Leuten, wo man wirklich mal wieder zum Nachdenken kommt, was eigentlich wichtig ist im Leben!

Irgendwo in Rumänien.


Und wieder konnte man die wunderschöne rumänische Natur an einem vorbei gleiten sehen, ja dass ist das Schöne am Interrailen, genau solche Erlebnisse, vor allem wenn die Züge noch etwas von der Langsamkeit hatten wie die Rumänischen und nicht die Hochgeschwindigkeitszüge.
Nachts wieder eine nervige Passkontrolle, aber viel freundlicher vor allem die Ungarn , als noch vor 2 Jahren. Lustig war immer zusehen,das wenn man unsere 5 Pässe hinhielt erst mal die 5te Person gesucht wurde in einem 4 Mann Abteil, die da ja meist schlummernd in meinem Bett lag und das immer ein Lächeln auf das Gesicht der Polizisten zauberte .

Wo wir auch immer wieder zum Nachdenken kamen wie viel Glück wir haben den richtigen Pass zu besitzen, ein Ding welches wir nicht beeinflussen können, was uns aber ein grosses Stück Freiheit schenkt ohne unseren Verdienst einfach nur , weil wir eben im “richtigen ” Land geboren zu sein.Das sollten sich vielleicht einige hier in Europa mal wieder vor Augen führen.Das waren wieder die Punkte wo wir zum Nachdenken kamen, wo die Kinder Fragen stellten, Fragen die wir leider nicht so richtig beantworten können.
Die uns nur wieder vor Augen führten wie glücklich wir uns schätzen können, wie klein doch eigentlich alle unsere Probleme hier im Wohlstand sind. Da kamen immer wieder solcher Punkte im Laufe der Reise , ich komme immer mal wieder dazu darüber zu schreiben.

15.7.
Wir sollten um 4.50Uhr in Budapest ankommen , aber irgendwie hat mein Handy rum gesponnen durch die Zeitverschiebung, dass uns erst der Schaffner um 4.30Uhr weckte, als er uns unsere Tickets wieder brachte. Uiii aber wir kriegten es gut hin in 20Minuten alle zu wecken und uns zum Aussteigen fertig zu machen.
Der Zug war pünktlich, das war eigentlich meine Befürchtung das wir den Zug nach Zagreb nicht kriegen, aber kein Problem!
Leider war noch kein Bäcker oder sonstiges Geschäft auf, so dass wir nicht soviel zum Frühstück hatten, aber das ging auch vor allem da die meisten im nächsten Zug noch weiter schliefen.Dadurch gingen die 5 1/2 Stunden recht zügig vorbei.
Auf dem letzten Stück der Strecke hatten wir noch teilweise Schienenersatzverkehr, kamen dadurch dann eine halbe Stunde später an.
In Zagreb hatten wir ein Zimmer nicht weit vom Bahnhof entfernt und da das Zimmer noch nicht ganz fertig als wir kamen, wurden wir in einem gegenüberliegenden Kaffee eingeladen. Wieder ein praktisches Zimmer,für nur zum Schlafen absolut zu empfehlen.
Danach gingen wir die Stadt erkunden, eine wunderschöne Stadt und wie wir es schon kannten nette, freundliche, kinderliebe Menschen..
Wir sahen uns auch die Kathedrale an und dort wurde Annika dann hinaus gebeten, da zu leicht bekleidet, Hose zu kurz und das war nicht das Einzige Mal ;-), das ihr das passierte, obwohl meist viel leichter bekleidete Frauen in den Kirchen waren, aber ich habe da so einen Verdacht das bunte Haare und Piercing das noch mal ” verschlimmerten”.
Wir fanden dann ein total leckeren Hamburgerladen Submarine,der auch noch oeko war und auch lecker vegane Burger hatte, für den lieben Ehemann.Jaja die verschiedenen Essensvorlieben unter einen Hut zu bringen war nicht immer sehr leicht!
Jedenfalls gab es da die leckersten Pommes, die ich je gegessen habe!


Finja war dort von einem Maler begeistert der da nebenan seine Bilder verkaufte und kam etwas ins Gespräch mit ihm und bekam auch eine Zeichnung geschenkt.
Dann kam plötzlich ein Sturm und Regen auf, sodass dem Maler seine Bilder nur so herum flogen und auch da zeigte sich wieder wie nett die Leute waren alle halfen mit sie wieder einzusammeln.


Den Tag schliefen wir alle ziemlich zeitig, da der Tag ja doch sehr lang war.

16.7.
Nico ging mal wieder vor Sonnenaufgang auf Fotowalk.Die Resultate sind wie immer auf seiner Webseite zu sehen.
Unser Zug ging heute um 12.40Uhr nach Ljubljana und so hatten wir den Vormittag nochmal um die Stadt an zu sehen.
So gingen wir zum Markt.Ich liebe diese Märkte im Süden Europas, mit allem was man an Essen so finden kann.

Wir deckten uns noch mit einer Menge Obst ein und schon hiess es Tschüss Zagreb!
Diesmal nur ein kurzer Kroatischer Besuch, aber wie schon das letzte Mal einfach nur toll, nette Menschen die stolz ihr Land präsentieren, am Ende eines Gesprächs wird immer gewuenscht:” Enjoy Zagreb, enjøy Croatia!”
Die Fahrt nach Ljubljana dauert nur 2Std u.20 Minuten,also echt nur ein Kurztrip heute.
Erst war es etwas schwierig Plätze im Zug zu finden, da die regulär gekauften Tickets immer eine Platzreservierung beinhalten, aber zum Schluss haben wir noch ein Abteil gefunden u, alle ausser mir schliefen ganz schnell ein u. verschliefen die tolle slowenische Landschaft!

Ich liebe es durch diese zu fahren, grün, grüner am grünsten gilt da nur!
Die Fahrten durch Slowenien haben mir am Besten gefallen!
So sind wir nach einer entspannten Fahrt gut in Ljubljana angekommen.
Unsere über Airbnb gebuchte Unterkunft lag gut 40Minuten vom Bahnhof entfernt, dazu noch ordentlich warm.Das Zimmer war teil eines Hostels und stellte uns erst vor ein Rätsel, nämlich es hatte nur ein Bett und ein Sofa und die dringend benötigte Waschmaschine war auch nicht zu entdecken.Aber nach einem Anruf beim Vermieter, zeigte sich dann das Sofa konnte man ausklappen u. die Waschmaschine befand sich in der anderen Etage.
Ein wunderschöner gemütlicher Garten mit Hängematte gehörte zum Haus!
Das aller Beste für mich war: Endlich wieder Leitungswasser trinken zu können!Einfach nur herrlich und fast so gut wie das Norwegische! Ja die Kleinigkeiten sind es die man vermisst und dadurch wieder wertschätzen lernt, vor allem Finja hat sich ebenso wieder über das Wasser gefreut, sie mag nix mit Kohlensäure und stilles Wasser aus der Flasche schmeckt ihr oftmals nicht.

17.7.
Eigentlich wollten wir heute zu den Höhlen von Postejna, aber da wir unsere Weiterfahrt umändern mussten und so den ganzen Preis im Bus nach Triest bezahlen mussten, statt nur eine gewisse Reservierungssumme, doch waren die Plätze für Interrailer schon alle voll gebucht, leider ist die Buchung nur vor Ort möglich und nicht per Internet, ta und da das ganze heraus zu finden auch noch ewig dauerte, ich wurde von dort nach da geschickt und wieder zurück und dazu noch so unfreundliche Leute, ganz das Gegenteil zu den 2 vorherigen Ländern, entschieden wir uns in Ljubljana zu bleiben.
War auch eine gute Entscheidung, eine sehenswerte Stadt .

Wir gingen ins Museum der Illusionen und fuhren mit der Standseilbahn zur Burg.


Den Nachmittag und Abend verbrachten wir gemütlich im Garten und den Hängematten.

18.7.
Heute wollten wir ans Meer!

Da nahmen wir den zeitigen Zug nach Koper, der einzigen Hafenstadt Sloweniens. Der Zug schon kurz nach 6 Uhr und fuhr dann 2 Stunden 20Minuten.Das ist das Schöne an Slowenien, man ist wirklich in Kürzester Zeit sowohl am Meer oder auch in den Bergen.
Das Wetter war herrlich und so blieben wir den ganzen Vormittag am Strand, aber so gegen Mittag hatten die Wasserratten dann genug und so fuhren wir mit dem Nachmittagszug schon zurück, am Nächsten Tag wollten wir nämlich wieder baden, diesmal dann aber an einem See.
Zurück war dann noch Schienenersatzverkehr, aber da der Bus ohne Stopp durch fuhr waren wir viel schneller wieder in Ljubljana!
Ich bekam dann plötzlich einen Anruf aus Italien , von unserer geplanten Unterkunft in Genua, man und ich dachte schon ich spreche schlecht Englisch. Jedenfalls kamen da so einige extra Bezahlungswünsche und alles nur Barbezahlung und irgendwie sehr, sehr merkwürdig und so entschlossen wir ganz spontan, das unsere Reise nicht nach Genua gehen wird.
Also suchten wir uns eine andere schöne Stadt in Italien und fanden ein sehr, günstiges Hotelangebot in der nähe von Bologna zur grossen Freude der Kinder mit Pool, dazu später mehr.

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Interrail 2017 Tag 6-10, dag 6-10

9.7.
Heute stand die längste durchgehende Zugfahrt an von Berlin direkt bis Budapest 11 Stunden Fahrt um 9.10Uhr gings vom Berliner Hauptbahnhof los.

Fruehstueck am Bahnhof

Wir hatten natürlich reserviert, wichtig für uns bei so langen Fahrten und es sollte sich als goldrichtig erweisen , den der Zug war gerade bis nach Prag richtig,richtig voll!
Sonst ging die Zeit und die Fahrt recht schnell vorbei und wir kamen pünktlich um 20.30Uhr in Budapest Keleti an.
Das gebuchte Hostel war nicht alt zu weit entfernt, war mehr als günstig und für den Preis ganz ok, ein richtig altes Haus natürlich ohne Fahrstuhl und unser Zimmer war in der 4.Etage , mit klassischen Doppelstockbetten u. Gemeinschaftsbad.Sollte uns ja nur eine Nacht beherbergen .

10.7.
Wir waren recht zeitig wach und wollten auch relativ zeitig los, wir wollten den Tag am Balaton verbringen bevor uns der Nachtzug nach Rumänien brachte.
Also das Gepäck zum Bahnhof Keleti, da fuhr der Nachtzug am Abend und wir zum Bahnhof Kelenfoeld,praktisch das wir uns in Budapest schon aus kannten von unserer Tour vor 2 Jahren. da fuhren die Züge Richtung Balaton, dort mussten wir warten, da der Zug den wir eigentlich wollten, reservierungspflichtig war und schon ausgebucht u. wir nicht wussten wie es sich verhält mit einem Reservierungspflichtigen Zug und nachbezahlen der Reservierung, das fanden wir an dem Tag später noch heraus ;-).
Auch der Zug war echt voll und heiss, also hiess es 1 1/2Stunden Schwitzen, einer bekam einen Sitzplatz mit der kleinen Maus und das passierte uns so oft, sobald man im Osten Europas mit Baby unterwegs ist, hat man selbst einen Platz wenn man gar nicht möchte.
wir fuhren dann nach Siofok und hatten Spass am Balaton, Kleinste Maus war erst etwas skeptisch, hat es dann aber gemocht die Abkühlung.Dort natürlich Palatschinken und Hekk gegessen und getrunken, getrunken, getrunken, den es war echt heiss!
Zurück sind wir dann mit einem EC gefahren, der eben reservierungspflichtig war und wir natürlich keine Reservierung gehabt, war kein Problem, da man im Zug nachkaufen kann, wenn man den Bargeld hat, hatten wir aber keins mehr oder nicht genug, mit dem Schaffner verhandelt ob wir in Budapest einfach schnell an den Automat können und dann da bezahlen, so haben wir dann auch gemacht.Somit war die Frage des Morgens um Bezahlung von Reservierungen in ungarischen Zügen auch geklärt!
Noch schnell essen für die Nachtfahrt gekauft und was gegessen.
Um 19.10 Uhr ging unser Nachtzug der uns in 14 Stunden nach Brașov in Rumänien bringen sollte.
Im Nachtzug ganz klassisch werden die Tickets und Reservierungen vom Schaffner eingesammelt und am nächsten Morgen bekommt man alles wieder, wenn man das nicht weiss kann man da schon einen Schreck kriegen:-) . Da wird dann auch geweckt wenn man noch nicht wach ist.
Auf den Nachtzug haben sich einige sehr gefreut und wir haben diesmal auch ein 4 Bettabteil reserviert, ist schon angenehmer wie ein 6 Mann Abteil und nicht soviel teurer.Jedenfalls ist so eine Nachtfahrt sehr angenehm , wenn man da so in seinem Bett liegt und und Landschaft an seinem Fenster vorbei zieht, das ist so ein angenehmes Reisen und Schlafen konnten alle gut! Bis auf die Passkontrollen, sowohl von Ungarischer wie auch Rumänischer Seite und denn damit verbundenen Störungen des Nachtschlafes, obwohl bei uns war irgendwie nur ich wach .

Ganz gemütlich für uns 2.

11.7.
Wir kamen dann schön gemütlich und ausgeschlafen um 10.00Uhr in Brașov an. In die Stadt die uns sehr überraschte, dazu später mehr.Während Nico mit einem Teil der Kinder vor dem Bahnhof wartete und ich Geld holen war, bekamen sie von einigen wie aussah am Bahnhof leben Menschen , Süssigkeiten angeboten und das war einmal von vielen das die dortigen Menschen alle samt nicht reich oft ihr Weniges teilen wollten!
Sehr heiss wars und wir kamen erst 14.00Uhr in unsere Unterkunft, so liessen wir unser Gepäck in der Gepäckaufbewahrung und wollten eigentlich in Zentrum, aber irgendwie gingen wir falsch bzw. war uns dann irgendwie zu heiss, sodass wir doch erst zur Unterkunft fuhren und dort warten wollten. Da nahmen wir ein Taxi, kein Problem mit 5 Passagiere in einem 5 Personen Auto:” We are i Romania!” hat der Taxifahrer nur gesagt, na der hat uns dann wie wir später feststellten ziemlich abgezockt, aber was solls immer noch total günstig die Taxifahrt.
Wir hatten eine Ferienwohnung gebucht in einem Reihenhaus, das in einem Plattenbausiedlung stand. Eigentlich gar nicht weit weg vom Bahnhof und mit dem Bus auch schnell im Zentrum.
Wir haben dann dort im Garten auf die Vermieter gewartet, bzw. sind Nico ,ich und Nele was zu trinken kaufen gegangen, weil Getränke haben wir unglaublich viel gebraucht ! In der Zeit durften die anderen 2 in der dann schon mal in die Wohnung. Es waren total nette , hilfsbereite und freundliche Vermieter und die Wohnung für die nächsten 3 Nächte und die war richtig schön,zur grossen Freude von Kind Nr. 3 mit Badewanne, keine Ahnung wie oft die Wanne benutzt wurde in den 3 Tagen(Wir haben zu Hause nur Dusche!;-))
Die 2 Grossen hatten dann keine Lust mehr auf Stadt erkunden und blieben in der Wohnung während Nico, ich und Nele uns in die Altstadt aufmachten , die übrigens ausgesprochen schön ist!

Am Abend hatten wir dann hier in Transsilvanien ein ordentliches Gewitter, wie passend!

12.7.
Heute lag Stadterkundung an. Wir wurden beim Fahren in die Stadt vom Regen überrascht, als wir los fuhren war noch strahlend schöner Sonnenschein und beim Aussteigen nach 20 Minuten Regen, Regen Regen und da überraschten sie uns wieder die Rumänen: wir hatten also keine Regensachen oder langen Sachen dabei und schwuppdiwupp hatte Annika eine schöne warme Strickjacke und Nele hatte auch ein Pullover zum anziehen! Einfach unglaublich wie hilfsbereit und selbstlos die Rumänen waren die wir kennenlernten! Davon wie sich im Bus alle um Nele kümmerten und sie der “Star” des Busses jedes Mal war, ja manche verpassten sogar das Aussteigen , weils sie so mit der kleinen Maus beschäftigt waren. Es war wirklich unglaublich wie kinderfreundlich und hilfsbereit die Menschen waren, das hat uns wirklich mehr als überrascht, gerade von dem Land was ja nicht zu den reichsten Europas gehört, wo man viel Arbeit auf den Strassen sieht, das Land wo so viele Vorurteile herrschen, ich kanns jedem nur empfehlen es kennen zu lernen und wir kommen garantiert auch wieder und wollen noch viel mehr von diesem zusätzlich zu dem netten Land auch noch landschaftlich äussert schönem Land!
Da der Regen nicht aufzuhören schien, bin ich schnell zurück gefahren zur Unterkunft um unsere Regensachen zu holen, die wir dort übrigens als einziges in den ganzen 4 Wochen brauchten und habe die anderen in einem Donoutcafe warten lassen!
So konnten wir nun gut gerüstet die Stadt auch im Regen erkunden!
Wir fuhren die Seilbahn hoch zum Berg, gingen ins Museum, Finja ging noch zu einem Kinderfriseur und endlich wurden die Haare so wie wirs immer wollen, keine Ahnung in Norwegen kriegen sie es nie so hin und das war jetzt schon das wir das 2.Mal im Ausland total zufrieden waren, das letzte Mal wars in Kroatien.
Dann fuhren wir mit dem Taxi noch in ein Einkaufscenter und waren mal wieder geflasht von einem Supermarkt, so gehts uns immer sind ja nur die norwegischen gewohnt ;-). Danach fuhren wir zum Zimmer und ruhten uns am Nachmittag aus, bevor wir dann am Abend noch mal in die Altstadt fuhren und dort in einem netten rumänischen Restaurant assen!Danach noch Spielplätze unsicher gemacht und Eis gegessen.

13.7.
Heute gings mit dem Bus zum Schloss Bran, dem Schloss das als Dracula Vorlage gedient haben soll.Wie erwartet sehr, sehr touristisch und überlaufen, an sich hat es sich von den Innenräumen jetzt weniger gelohnt, aber an sich ein schönes Schloss mit einer tollen Lage. Die ganze Touristenstände davor sind auch ganz nett an zu schauen aber mehr auch nicht.
Viel interessanter war da der Bus der uns zurückfuhr, denn an dessen Decke hingen hunderten von alten Duftbäumen.

Duftbaumbus

Am Abend gingen wir nochmal in die Stadt entdecken einen wunderbaren Weg am alten Wehrgraben mit einer Klasseaussicht ueber die Stadt und gleichzeitig noch ein ordentliches Treppentraining.

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